Kinderschutz: Spanien nimmt Social-Media-Riesen ins Visier

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez setzt seinen Kampf gegen die Tech-Giganten fort. Die Kinder seien in Gefahr. Jetzt soll die Staatsanwaltschaft gegen Tiktok und Co. eingeschaltet werden.
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Sánchez sieht die Kinder in Gefahr. (Archivbild)
Sánchez sieht die Kinder in Gefahr. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa
Madrid

Die spanische Regierung will prüfen lassen, ob die Social-Media-Plattformen X, Meta und Tiktok durch ihre Anwendungen künstlicher Intelligenz möglicherweise Straftaten im Zusammenhang mit der Darstellung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche begehen. Das kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez in einem Beitrag auf X an.

"Diese Plattformen greifen die psychische Gesundheit, die Würde und die Rechte unserer Söhne und Töchter an. Der Staat darf das nicht zulassen. Die Straflosigkeit der Tech-Giganten muss ein Ende haben", schrieb der linksgerichtete Regierungschef. Der Ministerrat werde noch am Dienstag die Staatsanwaltschaft einschalten, damit eine Untersuchung eingeleitet werde.

Sánchez hatte zuvor angekündigt, nach dem Vorbild Australiens ein Verbot sozialer Medien für alle Personen unter 16 Jahren einführen zu wollen. Er verglich soziale Medien mit einem gescheiterten Staat, in dem Gesetze missachtet und Verbrechen toleriert würden. X-Eigentümer Elon Musk beleidigte Sánchez daraufhin und schrieb in einem Post mit Kackhaufen-Emoji: "Der dreckige Sánchez ist ein Tyrann und ein Verräter des spanischen Volkes."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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