KI beliebt – doch bei Finanzen bleibt das Misstrauen groß

Mobil bezahlen wird immer beliebter, doch beim Thema KI und Geldanlage bleibt die Angst vor Datenklau und Betrug groß. Was steckt dahinter?
dpa |
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KI-Agenten: Transparenz und Kontrolle sind für viele das entscheidende Kriterium für deren Einsatz. (Symbolbild)
KI-Agenten: Transparenz und Kontrolle sind für viele das entscheidende Kriterium für deren Einsatz. (Symbolbild) © Matthias Bein/dpa
Frankfurt/Main

Eine Mehrheit in Deutschland steht dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) der 1.010 Erwachsenen, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa für den Kreditkartenanbieter Visa befragt hat, können sich vorstellen, Aufgaben an einen KI-Agenten zu übertragen.

Gefragt nach konkreten Anwendungsfällen, offenbart die vom 23. Juni bis 3. Juli durchgeführte Erhebung jedoch reichlich Vorbehalte: 68 Prozent der repräsentativ Befragten würden ihre Versicherungen und Finanzprodukte eher nicht oder auf keinen Fall KI-gesteuert verwalten lassen. Die Geldanlage mit Hilfe von KI, zum Beispiel über einen Robo-Advisor, sehen sogar 86 Prozent der Umfrage-Teilnehmer skeptisch.

Bei einem KI-gestützten Einkauf wollen die Befragten vor allem sichergestellt wissen, dass KI-Agenten keinen unkontrollierten Zugriff auf Zahlungsdaten erhalten (61 Prozent). Gut die Hälfte (52 Prozent) legt Wert darauf, dass persönliche Daten nicht gesammelt oder weitergegeben werden.

Vertrauen in digitales Bezahlen wächst

Zugleich wächst das Vertrauen in digitale Bezahlmethoden, wie die Umfrage ebenfalls ergab: Inzwischen halten 55 Prozent der Menschen in Deutschland das Bezahlen per Smartphone an der Ladenkasse für sicher. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. Unter denjenigen, die mobil bezahlen, machen sich 83 Prozent nach eigenen Angaben kaum noch Gedanken über die Sicherheit des Bezahlvorgangs. Zudem sagen 59 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer mobiler Zahlungen, sie seien früher skeptischer gewesen als heute.

Um sich gegen möglichen Betrug zu schützen, kontrollieren fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragten regelmäßig ihre Kontobewegungen, ebenso viele nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) setzt zudem biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung ein, um den Zugriff auf sensible Zahlungsdaten zu schützen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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