Immer mehr Batteriespeicher gebaut

Alleine im ersten Quartal gingen mehr als 2 Gigawattstunden Kapazität in Betrieb. Inzwischen gibt es laut BSW-Solar rund 2,5 Millionen Anlagen.
dpa |
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Batteriespeicher können Schwankungen bei Solar- und Windstrom ausgleichen. (Archivbild)
Batteriespeicher können Schwankungen bei Solar- und Windstrom ausgleichen. (Archivbild) © Jan Woitas/dpa
Berlin

Im ersten Quartal wurden zwei Drittel mehr Batteriespeicher gebaut als vor einem Jahr. Von Januar bis März wurden rund 2 Millionen Kilowattstunden (2 Gigawattstunden) an Speicherkapazität neu in Betrieb genommen, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) unter Berufung auf Zahlen der Bundesnetzagentur mitteilt. Damit wuchs der Batteriespeicherbestand insgesamt auf rund 28 Gigawattstunden, verteilt auf 2,5 Millionen Anlagen. 

Mehr als die Hälfte des Zubaus im ersten Quartal entfiel mit über einer Gigawattstunde auf Großspeicher mit Kapazitäten jenseits einer Megawattstunde. Das war beinahe eine Vervierfachung zum Vorjahr. Im Heimspeichersegment mit Kapazitäten von 5 bis 20 Kilowattstunden stagnierte der Zubau dagegen bei rund 0,74 Gigawatt. 

Tagesverbrauch von 3 Millionen Privathaushalten 

Rein rechnerisch entspricht die installierte Gesamtkapazität dem durchschnittlichen privaten Tagesstromverbrauch von rund 3 Millionen Haushalten in Deutschland, heißt es vom BSW-Solar. Mit dieser Kapazität könnten witterungsbedingte Schwankungen bei der Produktion von Solar- und Windstrom ausgeglichen werden. 

Allerdings ist BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig angesichts der aktuellen Gesetzespläne aus dem Bundeswirtschaftsministerium besorgt: "Batteriespeicher dürfen in den kommenden Kraftwerksauktionen nicht durch ungeeignete Ausschreibungskriterien gegenüber Gaskraftwerken benachteiligt werden", sagt er. Vielmehr sollten Speicher gezielt gestärkt werden. Sie seien "ein zentraler Baustein für ein kosteneffizientes, resilientes und klimaneutrales Energiesystem".

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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