Ifo: Iran-Krieg drückt Exporterwartungen wieder ins Minus

Die Unsicherheit durch den Konflikt belastet die Stimmung. Das gilt aber nicht für alle Branchen. Unter den Ausnahmen ist auch ein Schwergewicht.
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Die Exporterwartungen der deutschen Wirtschaft sind gesunken. (Symbolbild)
Die Exporterwartungen der deutschen Wirtschaft sind gesunken. (Symbolbild) © Marcus Brandt/dpa
München

Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich verschlechtert. Die vom Münchner Ifo-Institut erhobenen Exporterwartungen sind im März zurück ins Minus gesunken, von plus 2,7 auf minus 0,9 Punkte. "Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit unter den Exporteuren merklich erhöht", sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. "Viele Unternehmen befürchten eine sinkende Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten." Wie sich die Exporte in den kommenden Monaten entwickelten, "hängt stark vom weiteren Verlauf des Konflikts ab". 

Der Rückgang trifft allerdings nicht alle Branchen. So erlebten die Autohersteller laut Ifo einen deutlichen Schub. Bei ihnen liegen die Exporterwartungen inzwischen bei plus 30,7 Punkten. In anderen wichtigen Branchen ist die Stimmung deutlich schlechter. Im Maschinenbau sind es minus 1,8 Punkte, in der Chemie sogar minus 9,2.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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