IAB prognostiziert steigende Arbeitslosigkeit

Jobvermittler rechnen in den nächsten Monaten mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenzahlen dürften sich saisonbereinigt verschlechtern, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag in Nürnberg mit.
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Bundesagenturgentur für Arbeit: Die Arbeitslosenzahlen dürften sich saisonbereinigt verschlechtern.
Sebastian Kahnert/zb/dpa/dpa Bundesagenturgentur für Arbeit: Die Arbeitslosenzahlen dürften sich saisonbereinigt verschlechtern.

Nürnberg - Jobvermittler rechnen in den nächsten Monaten mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenzahlen dürften sich saisonbereinigt verschlechtern, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag in Nürnberg mit.

Das wichtige Arbeitsmarktbarometer der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) angesiedelten Denkfabrik fiel im Oktober um 0,5 Punkte.

Nach einer vorübergehenden Stabilisierung im September setze der Frühindikator damit seinen Abwärtstrend fort, so das IAB. Allerdings weise das Barometer mit 101,4 Punkten nach wie vor einen positiven Stand aus. Grund dafür sei der noch immer günstige Beschäftigungsausblick.

"Die Arbeitslosigkeit wird tendenziell zunehmen, solange der Wirtschaftsabschwung anhält. Mit einer Erholung der Konjunktur dürfte sich die Arbeitslosigkeit aber mittelfristig wieder verringern", sagte der Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen, Enzo Weber.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer gibt einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts, der auf einer monatlichen Umfrage der BA unter allen Arbeitsagenturen basiert. Die Komponente "Arbeitslosigkeit" prognostiziert dabei die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate.

Die Komponente "Beschäftigung" dient der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus beiden bildet den Gesamtwert des Indikators. Die Skala reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

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