Hemdenhersteller Olymp blickt mit Sorge nach Russland

Der Hemdenhersteller Olymp blickt trotz einer stabilen Umsatzentwicklung mit Sorge nach Russland.
dpa |
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Der Hemdenhersteller Olymp blickt trotz einer stabilen Umsatzentwicklung mit Sorge nach Russland. Es sei damit zu rechnen, dass die Geschäftspartner in Russland und der Ukraine sich in den nächsten Monaten wegen der politischen Differenzen und der Abwertung der Landeswährung zurückhalten würden, sagte Olymp-Geschäftsführer Mark Bezner laut einer Mitteilung vom Montag.

Bietigheim-Bissingen - Olymp ist stark abhängig von Russland. Im vergangenen Jahr gingen gut 17 Prozent der Exporte dorthin. Trotz der Spannungen konnte der Hemdenhersteller mit Sitz in Bietigheim-Bissingen die Umsätze in dem Land stabil halten.

Lesen Sie hier: Ratingagentur Fitch senkt über Russland den Daumen

Alles in allem steigerte Olymp dank neuer Produkte im Freizeitbereich wie Pullover und Polohemden die Umsätze erneut um 11,4 Prozent auf 225,4 Millionen Euro. In Dänemark, Norwegen, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Frankreich sowie Österreich, der Schweiz oder Ungarn habe sich das Geschäft sehr positiv entwickelt. Die gesamte Olymp-Gruppe, zu der seit 2010 auch der Strickwarenhersteller Maerz gehört, verbuchte ein Plus von 10,7 Prozent auf 253,1 Millionen Euro.

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