Hamburg will nach Urteil zur Elbvertiefung zügig handeln

Hamburg will die Pläne zur Vertiefung der Elbe zügig nachbessern.
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Der Bug eines Containerfrachters schiebt vor der Hamburger Hafeneinfahrt eine große Welle vor sich her.
Axel Heimken/dpa Der Bug eines Containerfrachters schiebt vor der Hamburger Hafeneinfahrt eine große Welle vor sich her.

Hamburg will die Pläne zur Vertiefung der Elbe zügig nachbessern.

Hamburg - Die Pläne zur Vertiefung der Elbe will Hamburg zügig nachbessern. Das sei eher eine Frage von Monaten als von Jahren, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) in dem Sender NDR 90,3. Die Elbvertiefung sei von entscheidender Bedeutung, nicht nur für die Hamburger, sondern für die gesamte deutsche Wirtschaft.

"Deshalb werden wir uns bemühen, in möglichst kurzer Zeit und da spreche ich nicht von Jahren sondern Monaten - die Dinge auf den Weg zu bringen."

Lesen Sie auch: Feststellungsbeschluss rechtswidrig - Pläne für Elbvertiefung müssen überarbeitet werden

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hält Horch die Auflagen des Gerichts für überschaubar. Der Schutz einer seltenen Pflanze, ein neues Ausgleichsgebiet - das sei zu schaffen, sagte Horch. Die Elbe soll so ausgebaut werden, dass künftig Containerriesen mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können.

Gegen die Elbvertiefung hatten die Umweltschutzverbände BUND und Nabu geklagt. Sie bezeichneten das Urteil in einer ersten Reaktion als "Erfolg für die Elbe". Am Vormittag wollen sie eine erste Analyse des Urteils zur Elbvertiefung vorlegen.

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