Goldpreis nähert sich 5.000-Dollar-Marke - Silber 100 Dollar

Gold und Silber erreichen neue Rekordpreise: Was treibt die Edelmetalle so stark an – und warum ist Silber zurzeit besonders gefragt?
dpa |
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Ein Goldbarren - immer wertvoller. (Archivbild)
Ein Goldbarren - immer wertvoller. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa/dpa-tmn
London

Edelmetalle bleiben bei Investoren weiter gefragt: Gold und Silber waren am Freitag im frühen Handel so teuer wie noch nie. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kletterte um bis zu 0,6 Prozent auf etwas mehr als 4.967 US-Dollar. Damit ist die Marke von 5.000 Dollar nicht mehr weit entfernt. Silber liegt nur noch wenige Cent unter der 100-Dollar-Marke. Der Preis für eine Feinunze zog am Morgen um bis zu 3,3 Prozent auf 99,38 Dollar an.

Der Goldpreis ist in den ersten 16 Handelstagen des Jahres um knapp 15 Prozent gestiegen, nachdem das Edelmetall sich bereits im vergangenen Jahr um 65 Prozent verteuert hatte. Dies war das höchste Jahresplus seit 1979. Preistreiber im vergangenen Jahr waren unter anderem viele Konflikte weltweit.

Auch 2026 sorgten politische Spannungen für die Kursgewinne. So führten Experten die Gewinne in den ersten Handelstagen des Jahres vor allem auf die Lage im Iran und die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen einige europäische Staaten im Zusammenhang mit Grönland zurück. Diese hat Trump inzwischen zwar zurückgezogen. Am Markt für Edelmetalle sorgte dies allerdings nur für eine kurze Verschnaufpause. Bereits am Donnerstag zogen die Preise im Tagesverlauf wieder deutlich an.

Silber war dabei zuletzt stärker gefragt als Gold. Der Preis für Silber ging 2025 um fast 150 Prozent nach oben und ist in diesem Jahr weitere 38 Prozent gestiegen.

Edelmetalle - allen voran Gold - gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Zeiten politischer Unsicherheiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für zahlreiche Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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