Gewerkschaft Ufo sagt Warnstreik bei Lufthansa kurzfristig ab

Mit einem Schachzug lässt Lufthansa eine Streikdrohung der Kabinengewerkschaft Ufo ins Leere laufen. Die Flugbegleiter sollen nun stattdessen bei mehreren Tochterunternehmen streiken.
| AZ/dpa
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Lufthansa-Streik abgesagt: Ufo wird am Sonntag nur die LH-Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und SunExpress bestreiken.
Oliver Berg Lufthansa-Streik abgesagt: Ufo wird am Sonntag nur die LH-Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und SunExpress bestreiken.

Frankfurt am Main - Die Kabinengewerkschaft Ufo hat ihren für Sonntagmorgen angekündigten Warnstreik bei der Lufthansa-Kerngesellschaft kurzfristig abgesagt. Das hat die Tarifkommission entschieden, nachdem die Lufthansa freiwillige Gehaltserhöhungen von 2,0 Prozent für diese Berufsgruppe angekündigt hat. Der Konzern hatte außerdem angekündigt, mit Ersatzcrews Flugausfälle bei der Lufthansa zu verhindern.

Streik der Lufthansa-Töchter am Sonntag von 5 bis 11 Uhr

Der erst am Freitagnachmittag nachgeschobene Streikaufruf für vier weitere deutsche Flugbetriebe des Konzerns bleibt nach den Worten des Ufo-Sprechers Nicoley Baublies aber bestehen. Nun sollen am Sonntag zwischen 5 und 11 Uhr bundesweit sämtliche Starts der Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und SunExpress bestreikt werden, wie die Gewerkschaft mitteilte.

Mit dieser Drohung sind immer noch mehr als 300 Abflüge im Streikzeitraum gefährdet. Zehntausende Passagiere müssen weiterhin um ihre Verbindungen bangen. Betroffen sind nun Eurowings-Basen wie Düsseldorf, Stuttgart oder Berlin.

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