Fast ein Drittel der Erwerbspersonen absehbar im Ruhestand

Deutschland steht in den nächsten Jahren eine Welle an Renteneintritten bevor. Das Statistische Bundesamt warnt: "Jüngere Altersgruppen werden die Babyboomer zahlenmäßig nicht ersetzen können."
dpa |
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Babyboomer sind nach jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes in Deutschland die Altersgruppe mit den meisten Erwerbspersonen. (Symbolbild)
Babyboomer sind nach jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes in Deutschland die Altersgruppe mit den meisten Erwerbspersonen. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa
Wiesbaden

Mit dem absehbaren Renteneintritt der zahlenmäßig stärksten Jahrgänge der Babyboomer innerhalb der nächsten 15 Jahre wird sich eine erhebliche Lücke auf dem deutschen Arbeitsmarkt auftun. Bis 2040 werden etwa 13,3 Millionen Erwerbspersonen das derzeit geltende gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren überschritten haben, wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilte. 

Das entspreche fast einem Drittel (30 Prozent) aller Erwerbspersonen hierzulande, also Erwerbstätige und Erwerbslose, die dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr zur Verfügung standen. 

"Jüngere Altersgruppen werden die Babyboomer zahlenmäßig nicht ersetzen können", rechnen die Wiesbadener Statistiker vor. Obwohl die 60- bis 64-Jährigen bereits im Übergang zum Ruhestand waren, stellten sie im Jahr 2025 noch 4,5 Millionen Erwerbspersonen. Aus der Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen waren 5,5 Millionen noch am Arbeitsmarkt aktiv. 

Jüngere Generationen erreichen diese zusammen 10 Millionen Erwerbspersonen jeweils nicht ganz. Um dem künftigen Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken, wird unter anderem diskutiert, die Erwerbsbeteiligung von älteren Menschen zu erhöhen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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