EZB-Vize de Guindos für Einführung von Corona-Bonds

Sogenannte Corona-Anleihen, die besonders krisengeplagte Länder wie Italien, Spanien und Frankreich in der Gesundheits-Krise helfen könnten, sind in der EU derzeit umstritten. Gegner befürchten eine Vergemeinschaftung der Schulden.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen Corona-Bonds ausgesprochen.
Michael Kappeler/dpa-pool/dpa/dpa Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen Corona-Bonds ausgesprochen.

Madrid/Frankfurt - Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Luis de Guindos, hat sich für die Einführung von europäischen Corona-Anleihen in der Virus-Krise ausgesprochen. "Ich bin für Corona-Bonds", sagte er dem spanischen Radiosender COPE. Die Corona-Krise sei ein Schlag, der uns alle treffe.

In der EU ist zuletzt ein Streit über die Einführung von Corona-Staatsanleihen (Bonds) entbrannt. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte sich zuletzt verärgert über Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geäußert, die sich zurückhaltend zu einer gemeinsame Schuldenaufnahme zeigte.

Italien fordert mit anderen Ländern der Eurozone wie Spanien oder Frankreich eine gemeinsame Schuldenaufnahme. Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt Corona-Bonds wie auch Österreich oder die Niederlande jedoch ab.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen