Eurokurs steigt zwischenzeitlich über 1,14 US-Dollar

Der Euro hat die Kursgewinne der vergangenen Handelstage fortgesetzt und in der Nacht zum Mittwoch den höchsten Stand seit etwa vier Monaten erreicht. Zeitweise wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1423 US-Dollar gehandelt.
| dpa
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Der Euro setzt die Kursgewinne der letzten Wochen fort.
picture alliance / dpa/dpa Der Euro setzt die Kursgewinne der letzten Wochen fort.

Frankfurt/Main - Der Euro hat die Kursgewinne der vergangenen Handelstage fortgesetzt und in der Nacht zum Mittwoch den höchsten Stand seit etwa vier Monaten erreicht. Zeitweise wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1423 US-Dollar gehandelt.

Das ist der höchste Stand seit März. Am Mittwochmorgen fiel der Kurs wieder bis auf 1,1395 Dollar zurück. Der Euro hielt sich damit auf dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1375 (Montag: 1,1329) Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug seit Beginn der Woche Auftrieb verliehen habe. Nach Einschätzung der Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank wird der Dollar durch die Zuspitzung der Corona-Krise in den USA belastet.

Wenig verändert hielt sich am Morgen der japanische Yen. Japans Zentralbank hatte am Morgen unverändert an der extrem lockeren Geldpolitik festgehalten. Die Geschäftsbanken der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt können sich weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen weiterhin billig bleiben.

© dpa-infocom, dpa:200715-99-795565/2

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