Elektrobranche steigert Exporte im ersten Halbjahr kräftig

Die deutsche Elektroindustrie legt im Auslandsgeschäft ordentlich zu - trotz des Zollstreits mit den USA unter Trump. Vor allem auf eine Region kann sich die wichtige Industriebranche verlassen.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
In der Elektrobranche laufen die Geschäfte mit dem Ausland rund. (Archivbild)
In der Elektrobranche laufen die Geschäfte mit dem Ausland rund. (Archivbild) © Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa
Frankfurt/Main

Die deutsche Elektroindustrie hat ihre Exporte im ersten Halbjahr trotz des Handelsstreits mit den USA deutlich gesteigert. Von Januar bis Juni wuchsen die Ausfuhren der Branche um 9,3 Prozent auf 138,5 Milliarden Euro, wie der Branchenverband ZVEI in Frankfurt mitteilte. Alleine im Juni klettern die Exporte demnach um fast ein Fünftel (18,3 Prozent) auf 24,5 Milliarden Euro. 

Größtes Abnehmerland blieben im ersten Halbjahr die USA. Die Lieferungen dorthin sanken zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. "Angesichts der kaum mehr ausrechenbaren US-Zoll- bzw. Handelspolitik erscheint dieser Rückgang tatsächlich recht moderat", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann. 

Nach China, dem zweitwichtigsten Exportland, wuchsen die Ausfuhren um 1,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 11,4 Milliarden Euro. Zudem stützten gute Geschäfte in der EU etwa mit den Niederlanden, Frankreich und Polen die Branche. "Die Ränge drei bis neun werden allesamt von EU-Partnerländern besetzt. Sie haben das Exportwachstum der Branche im ersten Halbjahr letztlich getragen", sagte Gontermann. 

Die Elektroindustrie mit rund 873.000 Beschäftigten in Deutschland zählt zu den größten Industriearbeitgebern hierzulande. Erst zuletzt hatte sie von steigenden Aufträgen und einer besseren Stimmung in der Branche berichtet. 

Im ersten Halbjahr wurden zugleich elektronische Güter im Wert von 143,8 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Hier fiel das Plus von 7,7 Prozent geringer aus als bei den Exporten. Hauptlieferant war mit großem Abstand China mit Importen nach Deutschland im Wert von 42,8 Milliarden Euro.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.