Einzelhandel unzufrieden mit Woche vor viertem Advent

Die Einzelhändler in Deutschland sind unzufrieden mit der Geschäftsentwicklung der vergangenen Tage. In der Woche vor dem vierten Advent sei das Weihnachtsgeschäft hinter den Erwartungen vieler Händler zurückgeblieben.
| dpa
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Eine Frau packt am vierten Advent Weihnachtsgeschenke ein.
Angelika Warmuth/dpa/dpa Eine Frau packt am vierten Advent Weihnachtsgeschenke ein.

Berlin - Die Einzelhändler in Deutschland sind unzufrieden mit der Geschäftsentwicklung der vergangenen Tage. In der Woche vor dem vierten Advent sei das Weihnachtsgeschäft hinter den Erwartungen vieler Händler zurückgeblieben.

Das teilte der Branchenverband HDE am Sonntag in Berlin mit. "Kurz vor dem Fest bereitet sich der Handel nun auf den großen Ansturm vor."

Besonders der Innenstadthandel habe zuletzt von schwachen Besucherströmen berichtet. Besser bewerteten große Betriebe, Händler in Randlagen sowie in ländlichen Gemeinden die Umsatzentwicklung. Mit den Festtagen sei für den Handel die umsatzstarke Zeit nicht zu Ende: Für drei Viertel der Betriebe habe das Geschäft zwischen Weihnachten und Silvester eine hohe Bedeutung.

In diesem Jahr rechnet der HDE in den beiden Monaten November und Dezember insgesamt mit einem Umsatzplus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übersteigen die Umsätze im Weihnachtsgeschäft den Angaben zufolge erstmals die Marke von 100 Milliarden Euro. Auf den Online-Handel entfielen davon rund 15 Milliarden Euro.

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