Dieselpreis erreicht weiteren Rekord

Keine Entspannung in Sicht: Diesel war am Ostersonntag so teuer wie nie zuvor. Ölkonzerne nutzen seit der Spritpreisregel die Mittagszeit für Aufschläge. Nach Ansicht des ADAC gibt es aber Spielräume.
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Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr erhöht werden.
Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr erhöht werden. © Alain Jocard/AFP/dpa
Berlin

Am Ostersonntag hat der Dieselkraftstoff ein neues Allzeithoch erreicht. Wie der ADAC mitteilte, kostete Diesel gestern im Tagesdurchschnitt 2,440 Euro pro Liter und damit 1,5 Cent mehr als am Tag zuvor. Der Anstieg bei Super E10 fiel mit 0,7 Cent moderater aus: 2,191 Euro pro Liter mussten Autofahrer für den Kraftstoff im Tagesdurchschnitt zahlen.

Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr erhöht werden. Vorbild ist Österreich, wo dieses Verfahren bereits seit längerem angewendet wird. Seit Anfang April sind die Preise in Deutschland aber weiter gestiegen. Zum Vergleich: Vergangenen Montag – also vor Einführung der Regel – lag der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Super E10 bei 2,087 Euro je Liter, Diesel kostete 2,295 Euro. 

6,6 Cent Aufschlag für Diesel und Super E10

Am letzten Osterfeiertag nutzten die Mineralölkonzerne erneut die Mittagszeit für deutliche Aufschläge. Trotz eines steigenden Ölpreises fiel der Anstieg am Ostermontag aber geringer aus als zuvor: Der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,6 Cent auf durchschnittlich 2,235 Euro. Auch Diesel legte um 6,6 Cent auf durchschnittlich 2,487 Euro zu.

Nach Einschätzung des ADAC sind die Preise für beide Kraftstoffsorten jedoch nach wie vor zu hoch. 

Ein Blick auf den Ölmarkt gibt keine Hoffnung auf Entspannung: Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg zum Wochenstart auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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