Deutschlandticket sorgt für mehr Fahrgäste im Nahverkehr

In Bussen und Bahnen waren im ersten Halbjahr mehr Fahrgäste unterwegs. Das hat auch mit dem Deutschlandticket zu tun, dessen Preis viele wegen der Rekordspritpreise gerne noch drücken würden.
dpa |
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Busse, Bahnen und Straßenbahnen befördern Millionen Fahrgäste. (Symbolbild)
Busse, Bahnen und Straßenbahnen befördern Millionen Fahrgäste. (Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wiesbaden

Drei Jahre nach Einführung des Deutschlandtickets steigen die Fahrgastzahlen im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen weiterhin - wenn auch nur noch geringfügig. Im ersten Halbjahr 2026 wurden gut 5,7 Milliarden Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gezählt und damit zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das Deutschlandticket ermöglicht für derzeit 63 Euro im Monat bundesweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr. 

Im Fernverkehr sank die Anzahl der Fahrgäste in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingegen um ebenfalls zwei Prozent auf 75 Millionen. Im Eisenbahnfernverkehr fuhren dabei im ersten Halbjahr 2026 mit 69 Millionen drei Prozent weniger Fahrgäste als ein Jahr zuvor. Eine Ursache dürften nach Einschätzung der Wiesbadener Statistiker witterungsbedingte Beeinträchtigungen des Bahnbetriebs im ersten Quartal gewesen sein. 

Der Fernverkehr mit Bussen bleibt als oft kostengünstige Alternative zur Bahn beliebt: Etwa 5,4 Millionen Fahrgäste nutzten das Angebot im Zeitraum Januar bis Ende Juni - ein Plus von zehn Prozent verglichen mit dem ersten Halbjahr 2025. 

Angesichts der rekordhohen Spritpreise wurden zuletzt Forderungen nach einem günstigeren Deutschlandticket wieder lauter. Die Bundesregierung setzt auf einen erneuten Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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