Dax zögerlich im Vorweihnachts-Handel

Am letzten Handelstag vor dem Weihnachtsfest halten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurück. Viele haben ihre Handelsbücher für dieses Jahr bereits geschlossen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen

Frankfurt/Main - Der Dax gab im frühen Handel moderat um 0,25 Prozent auf 13.076,73 Punkte nach. Damit steuert er auf ein etwas schwächeres Wochenergebnis zu.

Eine leicht belastende Rolle spielte am deutschen Aktienmarkt der unerwartet deutliche Sieg der Separatisten bei den Neuwahlen in Katalonien. Vor allem aber sorgte es bei spanischen Aktien wieder für mehr Unsicherheit, dass ein zuvor für möglich gehaltener politischer Richtungswechsel in der spanischen Krisenregion ausblieb. Der spanische Leitindex Ibex fiel zuletzt um etwa 1 Prozent.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50, der auch einige spanische Werte umfasst, fiel um 0,3 Prozent. Auch die Indizes in der zweiten deutschen Börsenreihe lagen im Minus: Der MDax verlor 0,22 Prozent auf 26.136,86 Zähler und für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,41 Prozent auf 2527,25 Punkte bergab.

Versorger zeigten sich erholt

Unter den Einzelwerten zeigten sich Versorger etwas erholt, nachdem vor allem die RWE-Aktien in den vergangenen Tagen wegen einer Gewinnwarnung der Tochter Innogy von den Anlegern abgestraft wurden. Die Titel des Energiekonzerns kletterten an der Dax-Spitze im 1,8 Prozent und zogen auch die Eon-Aktien mit gut 1 Prozent mit nach oben. Innogy-Papiere stiegen im MDax um 0,75 Prozent.

Die Aktien des Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA profitierten mit einem Aufschlag von einem halben Prozent von positiven Nachrichten zu einem Krebsmittel. Die US-Arzneimittelbehörde FDA stufte das Krebsmedikament Avelumab in Kombination mit Inlyta bei Nierenkrebs als Therapiedurchbruch ein.

Thyssenkrupp-Aktien dagegen lagen mit 0,75 Prozent eher am Dax-Ende. Vorbörslich waren die Papiere noch freundlich gehandelt worden, nachdem sich die Konzernspitze im Streit um die Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel mit dem Betriebsrat geeinigt hat. Weitreichende Standort- und Beschäftigungssicherungen sowie Investitionszusagen kamen letztlich am Markt aber nicht gut an.

Lesen Sie auch: Zahl der Sonn- und Feiertagsarbeiter deutlich gestiegen

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen