Dax auf Rekordhoch - Neue Gespräche USA-Iran angekündigt

Starke Quartalsberichte und sinkende Ölpreise sorgen für Aufwind am Aktienmarkt. Der Impuls für den Sprung auf eine Höchstmarke kommt von neuer Hoffnung auf Entspannung im Konflikt USA-Iran.
dpa |
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Der Dax ist auf einen Rekord gestiegen - auch dank der Euphorie um Künstliche Intelligenz (KI).
Der Dax ist auf einen Rekord gestiegen - auch dank der Euphorie um Künstliche Intelligenz (KI). © Boris Roessler/dpa
Frankfurt/Main

Die Hoffnung auf eine Annäherung der Kriegsparteien USA und Iran hat den Dax auf Rekordhöhe getrieben. Der deutsche Leitindex stieg zum Handelsauftakt am Montag auf 25.912,59 Punkte - plus 1,11 Prozent - und damit über das Anfang Juli erreichte Rekordhoch von 25.900,10 Punkten. 

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und gleichzeitig einen Großangriff abgesagt. Daraufhin gaben die Ölpreise zu Wochenbeginn kräftig nach. Dadurch wurden die Sorgen vor einer steigenden Inflation und höheren Leitzinsen geringer. Auftrieb gab es zuletzt durch eine deutliche Erholung von Technologieaktien in den USA und Asien. 

Gut laufende Berichtssaison 

Aktien-Stratege Mislav Matejka von JPMorgan hob die bisher gut laufende Berichtssaison auf beiden Seiten des Atlantiks positiv hervor. Das Gewinnwachstum sei besser als am Markt erwartet. Alle Sektoren in den USA und fast alle in Europa zeigten ein im Vergleich zum Vorjahresquartal höheres Wachstum beim Ergebnis je Aktie.

Wie in den USA und Asien legten auch hierzulande vor allem Technologieaktien wieder spürbar zu, wobei vor allem auf starke Vorgaben von US-Technologiegiganten verwiesen wurde. Dort hatten jüngst erst Microsoft und dann auch Amazon mit ihren Quartalsberichten überzeugt.

Rückschlag von Mitte Juli überwunden

Mitte Juli war der Dax bis auf rund 24.650 Punkte zurückgefallen, nachdem die Vereinigten Staaten den Iran wieder verstärkt angegriffen hatten und der Ölpreis der Nordseesorte Brent zeitweise wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen war.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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