Cyberattacke auf Brennerbasistunnel-Firma

Unbekannte Täter greifen auf Daten der österreichisch-italienischen Baugesellschaft zu. Auch ein wichtiges Tunnelprojekt zwischen Deutschland und Dänemark war zuletzt von einer IT-Attacke betroffen.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Cyberkriminelle haben nicht nur den Brennertunnel im Visier. (Archivbild)
Cyberkriminelle haben nicht nur den Brennertunnel im Visier. (Archivbild) © Expa/Johann Groder/APA/dpa
Innsbruck/Bozen

Die Projektgesellschaft des Brennerbasistunnels zwischen Österreich und Italien ist zum Ziel eines Cyberangriffs geworden. Die BBT SE, die den Bahntunnel errichtet, teilte mit, dass die unbekannten Täter auf Teile von Daten zugriffen, die aus dem Internet erreichbar waren. Zuvor hatte die "Tiroler Tageszeitung" berichtet.

Durch diese gezielte Attacke von Mitte Oktober seien aber keine Gefahren für den Bau oder späteren Betrieb des 64 Kilometer langen Tunnels entstanden, sagte ein BBT-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Hochsicherheits-Daten seien nicht betroffen. Zu möglichen Tätern und Hintergründen machte der Sprecher keine Angaben. Die Ermittlungen werden von italienischen Behörden geführt, da die BBT ihren Sitz in Bozen hat.

Der Brennerbasistunnel gilt als bedeutendes europäisches Infrastrukturprojekt. Das 11,7 Milliarden Euro teure Bauwerk soll ab 2034 Fahrten zwischen Deutschland und Italien deutlich verkürzen.

Auch Angriff auf deutsch-dänisches Bahntunnel-Projekt

Zuletzt war auch das Fehmarnbelttunnel-Projekt zwischen Deutschland und Dänemark Mitte Oktober von einer Cyberattacke betroffen. Der Angriff auf den Auftragnehmer Femern Link Contractors (FLC) wirkte sich zeitweise auf mehrere IT-Systeme der Baustelle aus, wie die übergeordnete Projektgesellschaft Femern A/S mitteilte.

Dieser rund 18 Kilometer lange Tunnel soll die deutsche Ostseeinsel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden und dadurch die Fahrzeit mit dem Zug zwischen Hamburg und Kopenhagen auf rund zweieinhalb Stunden verkürzen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.