Cyberangriff auf Bahn stört Auskunftssysteme

Der Grund für IT-Störungen bei Bahn-App und Website war eine Cyberattacke. Nach Angaben der Bahn laufen die Systeme wieder.
dpa |
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Die Bahn kämpfte erneut mit einer IT-Störung. (Symbolbild)
Die Bahn kämpfte erneut mit einer IT-Störung. (Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Berlin

Die Störungen der Auskunfts- und Buchungssysteme der Deutschen Bahn sind nach Unternehmensangaben auf einen Cyberangriff zurückzuführen. Inzwischen stehen die Systeme wieder zur Verfügung, wie die Bahn mitteilte. Über mögliche Urheber des Angriffs machte der Konzern keine Angaben.

Schon am Dienstagnachmittag hatte es IT-Schwierigkeiten gegeben. Betroffen waren sowohl die Bahn-App "DB Navigator" als auch die Website bahn.de. Auf beiden Systemen können Kunden üblicherweise unter anderem Fahrplanauskünfte einholen und Fahrkarten buchen. Nachdem die Systeme am Abend wieder "weitgehend stabil" liefen, wie die Bahn mitteilte, gab es am Mittwochmorgen erneut Probleme mit den Systemen.

Bahn: Abwehrmaßnahmen wirkten

"Unsere Abwehrmaßnahmen haben gegriffen, um die Auswirkungen für unsere Kunden zunächst so gering wie möglich zu halten", teilte ein Bahnsprecher mit. Dennoch sei es zu vorübergehenden Einschränkungen in den Auskunfts- und Buchungssystemen gekommen.

Bei der Attacke handelte es sich nach Angaben der Bahn um einen DDoS-Angriff. Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist eine digitale Überlastungsattacke: Dabei schicken tausende gekaperte Computer oder Geräte gleichzeitig so viele Anfragen an eine Website oder eine App wie den "DB Navigator", dass diese in die Knie gehen. Für die Nutzer sieht das so aus, als sei die Seite offline, obwohl sie technisch nicht zerstört wurde. Ziel solcher Angriffe ist es meist, Unternehmen oder Behörden zu erpressen, zu sabotieren oder politisch unter Druck zu setzen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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