CSU-naher Spitzenbeamter wird Chef der LfA-Förderbank

Ein früherer CSU-Geschäftsführer und Spitzenbeamter wird neuer Chef der staatlichen LfA-Förderbank. Am 1. September soll Bernhard Schwab den Posten übernehmen, teilte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Freitag mit. Schwab hatte in den vergangenen Jahrzehnten bereits mehrere Top-Positionen in Staatsverwaltung und CSU inne. Die Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden sei bei Schwab dank seines reichhaltigen und vielseitigen Erfahrungsschatzes in guten Händen, erklärte Füracker. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Otto Beierl geht in den Ruhestand. 
| dpa
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München

Schwab ist seit 2019 Generalbevollmächtigter der LfA, Erfahrung in Spitzenpositionen des Bankwesens hatte er bis dahin nicht. Vor dem Wechsel zu der Förderbank war Schwab fünf Jahre Amtschef im Wirtschaftsministerium, davor unter anderem Landesgeschäftsführer der CSU und Mitarbeiter des langjährigen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) in der Staatskanzlei. Schwab ist nicht der erste Beamte aus Stoibers Umfeld, der Vorsitzender eines Staatsunternehmens wird: Martin Neumeyer, Chef der Bayerischen Staatsforsten, war ehedem ein enger Wegbegleiter des 2007 zurückgetretenen Ministerpräsidenten.

Die LfA-Förderbank gehört dem Freistaat und soll vor allem dem bayerischen Mittelstand dienen. Der künftige Vorstandschef arbeitet sich derzeit ein: Wie Füracker mitteilte, ist Schwab mit Wirkung zum 1. August als Vorstandsmitglied für das Spezialkreditgeschäft und andere Aufgaben berufen, bevor er in wenigen Wochen den Vorsitz übernimmt.

© dpa-infocom, dpa:210806-99-744469/2

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