Corona-Krise: Nachfrage nach Speisekartoffeln gestiegen

Die Versorgung ist grundsätzlich gesichert. Regionale Engpässe werden vorerst noch durch Überschussregionen ausgeglichen.
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Kartoffeln stehen in einen Verkaufsstand bei einem Landwirt auf dessen Hof.
Philipp Schulze/dpa/dpa Kartoffeln stehen in einen Verkaufsstand bei einem Landwirt auf dessen Hof.

Berlin - Die Coronavirus-Krise hat die Nachfrage nach Speisekartoffeln in Deutschland steigen lassen. "Die Nachfrage nach Kartoffeln ist bundesweit hoch, aber die Versorgung ist grundsätzlich gesichert", sagt der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied.

Regionale Engpässe würden durch Überschussregionen wie etwa Niedersachsen ausgeglichen. Schwierig sehe es hingegen für Bauern aus, die Kartoffeln zur Weiterverarbeitung etwa zu Pommes Frites anbauen. Da die Nachfrage vor allem in der Gastronomie durch angeordnete Schließungen einbricht, werden diese Kartoffelsorten kaum noch gekauft. Diese Sorten machen laut dem Verband den größten Teil der angebauten Fläche in Deutschland aus. "Landwirte müssen daher bei ihren Planungen der Anbaufläche Nachjustierungen vornehmen", teilte der DBV mit.

Dem Verband zufolge wurden im vergangenen Jahr in Deutschland Kartoffeln auf einer Fläche von 271.600 Hektar angebaut. Dabei wurden insgesamt rund 10,4 Mio. Tonnen Kartoffeln geerntet.

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