Chipkonzern AMD verdient wieder Geld

Intel-Konkurrent AMD verzeichnet einen Umsatzanstieg von 15 Prozent im dritten Quartal. Wohl eine Ergebnis der Spezialisierung auf Chips für Spielekonsolen und Spezialentwicklungen.
dpa |
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Sunnyvale - Für den Chip-Hersteller AMD beginnt sich der Fokus auf Chips für Spielekonsolen auszuzahlen. Mit leistungsfähigen Prozessoren für Games sowie anderen Spezialentwicklungen gelang dem kleineren Intel-Rivalen im dritten Quartal ein Umsatzzuwachs von 15 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro).

Aus einem Verlust von 157 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum wurde ein Gewinn von 48 Millionen Dollar.

Die Neuaufstellung funktioniere, erklärte Konzernchef Rory Read am Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Sunnyvale. Es war ihm gelungen, AMD-Chips in den neuen Spielekonsolen von Sony, Microsoft und Nintendo unterzubringen, zuletzt wurden Massen davon für das anstehende Weihnachtsgeschäft produziert. Das traditionelle PC-Geschäft bleibt allerdings weiter schwach und belastet die Branche. Erst am Vortag hatte der große Rivale Intel einen Umsatz- und Gewinnrückgang vermelden müssen.

Auch bei AMD schlägt der schwache PC-Absatz auf das Geschäft durch - der Großteil der Erlöse kommt weiterhin von Chips für Notebooks und Desktop-Rechner. Nachdem die Umsatzprognose für das wichtige Weihnachtsquartal unter den Erwartungen einiger Analysten ausfiel, fiel die Aktie nachbörslich um mehr als sechs Prozent. Der PC-Markt schrumpft im dritten Quartal laut der Marktforschungsfirma Gartner weltweit erneut um 8,6 Prozent. Die Kunden greifen lieber zu Smartphones und Tablet-Computern.

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