Boom für Fertigbau hält an

Fertig aus der Fabrik: Fast jedes vierte Haus ist im ersten Quartal dieses Jahres von der Stange.
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Blick auf den Unger Musterhauspark im Schkeuditzer Ortssteil Dölzig. Hier stehen unterschiedliche Fertigteilhäuser verschiedener Hersteller.
Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/dpa Blick auf den Unger Musterhauspark im Schkeuditzer Ortssteil Dölzig. Hier stehen unterschiedliche Fertigteilhäuser verschiedener Hersteller.

Wiesbaden/Bad Honnef - Neue Ein- und Zweifamilienhäuser kommen in Deutschland immer häufiger vorgefertigt aus der Fabrik. In den ersten drei Monaten dieses Jahres entfiel fast jede vierte Baugenehmigung auf ein Fertighaus, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Deutschlandweit wurde von Januar bis März der Bau von rund 24.100 Ein- und Zweifamilienhäusern genehmigt, davon sollen fast 5600 in Fertigbauweise errichtet werden. Das ist ein Plus von 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der Gesamtmarkt sei dagegen nur um 2,1 Prozent gewachsen, teilte der Branchenverband BDF mit. Die Fertighausbranche habe damit ihren Marktanteil auf 23,1 Prozent ausgeweitet. Im Gesamtjahr 2019 hatten die Baubehörden gut 21.000 Fertighäuser genehmigt. Das waren 20,8 Prozent aller Ein- und Zweifamilienhäuser.

Fertighäuser erleben bereits seit einiger Zeit einen Boom. Vor 20 Jahren kamen nach Verbandsangaben erst 13,5 Prozent aller Ein- und Zweifamilienhäuser aus der Fabrik. Die weitere Entwicklung ist aktuell aber offen. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) hatte kürzlich gewarnt, die Corona-Pandemie verzögere die Baugenehmigungen für Fertighäuser.

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