Börsen in Ostasien starten optimistisch in den Handelstag

Nach unbestätigten Berichten über eine mögliche Fortsetzung der US-iranischen Verhandlungen legen die Leitindizes in Tokio und Seoul kräftig zu. Auch der Ölpreis ist wieder gesunken.
dpa |
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Der japanische Leitindex Nikkei 225 ist positiv in den Handelstag gestartet.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 ist positiv in den Handelstag gestartet. © Eugene Hoshiko/AP/dpa
Seoul/Tokio/Hongkong

Die Börsen in Ostasien sind nach Spekulationen über eine baldige Fortsetzung der US-iranischen Friedensgespräche mit deutlichen Kursanstiegen in den Handelstag gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 stieg bis zum Vormittag (Ortszeit) um 2,5 Prozent, der südkoreanische Kospi lag zum selben Zeitpunkt knapp 3,3 Prozent im Plus. 

Der Hongkonger Hang Seng Index stieg unmittelbar nach Handelsstart um 1,1 Prozent. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, kletterte um 0,5 Prozent. Der australische S&P ASX 200 gewann bis zu Mittag knapp 0,7 Prozent.

Damit scheinen die Märkte auf einen baldigen Deal zwischen Washington und Teheran zu setzen. Nach bisher unbestätigten US-Medienberichten soll Präsident Donald Trump zu einer Fortsetzung der vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bereit sein. 

Am Montag hatte Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus begonnen. Die Vereinigten Staaten wollen mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig.

Die Ölpreise sanken am Dienstag wieder. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni befindet sich derzeit mit 97,7 Dollar wieder deutlich unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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