BMW präsentiert Erfolgszahlen: Freude am Davonfahren

Trotz Corona-Pandemie gelingt BMW 2021 ein Absatzplus von über neun Prozent - da hat der Dauerrivale aus Stuttgart keine Chance.
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Ab auf die Piste: das vollelektrische SUV BMW iX xDrive 50 bei strahlendendem Sonnenschein in Sölden.
Ab auf die Piste: das vollelektrische SUV BMW iX xDrive 50 bei strahlendendem Sonnenschein in Sölden. © Hersteller

MünchenBMW hat im vergangenen Jahr mit 2.521.525 weltweit ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce trotz Corona ein Absatzplus von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt.

Absatz-Zahlen: BMW wieder vor Mercedes

Dabei erreichte die Kernmarke BMW mit 2.213.795 Einheiten (plus 9,1 Prozent) einen Absatzrekord und führte 2021 das globale Premium-Segment an. Nach mehreren Jahren hängten die Münchner damit auch ihren schwäbischen Dauerrivalen Daimler mit der Marke Mercedes-Benz wieder ab.

Den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge konnte die BMW Group 2021 mit 103.855 Einheiten mehr als verdoppeln (plus 133,2 Prozent).

Vorstandsmitglied Pieter Nota freut sich über starkes BMW-Jahr 2021

"Trotz Versorgungsengpässen und anhaltender Corona-Pandemie: Wir haben 2021 dank einer wirksamen operativen Leistung im Gesamtkonzern und einer attraktiven Produktpalette ein starkes Absatzergebnis erzielt. Unsere Marken haben rund um den Globus zahlreiche Bestwerte aufgestellt", sagte BMW-Vorstandsmitglied Pieter Nota am Mittwoch in München. "Mit mehr als 100.000 verkauften vollelektrischen Fahrzeugen lag unser Fokus im letzten Jahr klar auf dem Hochlauf der Elektromobilität", so Nota weiter.

Elektro-Autos von BMW: Zahl soll sich 2022 verdoppeln

Der Konzern blicke mit Zuversicht auf das laufende Jahr. "Auch 2022 wollen wir profitabel wachsen. Unser Angebot an vollelektrischen Fahrzeugen werden wir in diesem Jahr konsequent weiter ausbauen. Daher haben wir uns hier besonders ambitionierte Wachstumsziele gesetzt: Wir wollen in diesem Jahr den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln", sagte Nota.

BMW-Anteil der elektrifizierten Fahrzeugen bei 13 Prozent

Mit insgesamt 328.316 Einheiten (plus 70,4 Prozent) betrug 2021 der Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen der Marken BMW und Mini weltweit bereits 13 Prozent, in Europa waren es mit 225.415 Einheiten sogar mehr als 23 Prozent.

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Mit 37 939 verkauften BMW iX3 wurde weltweit rund jeder zehnte BMW X3 vollelektrisch ausgeliefert. Jeder dritte Kunde eines Mini-Dreitürers hat sich weltweit für die vollelektrische Variante des Modells entschieden (34 851 Einheiten). Der BMW i3 als weltweit einziges vollelektrisches Premiumfahrzeug im Kompakt-Segment konnte auch in seinem neunten Jahr noch zulegen: Mit 28 216 verkauften Fahrzeugen wurden 5,4 Prozent mehr BMW i3 als im Vorjahr verkauft.

iX und i4 sind BMW-Innovationsträger

Mit dem BMW iX und dem BMW i4 haben die Bayern bereits Ende letzten Jahres zwei Innovationsträger auf den Markt gebracht. 2022 wird das Unternehmen sein elektrisches Portfolio um vollelektrische Versionen des BMW 7er und BMW X1 erweitern.

Vergleich: Audi-Absatz leicht unter dem Vorjahr

Audi hat im vergangenen Jahr 1,68 Millionen Fahrzeuge und damit 0,7 Prozent weniger als im bereits coronageprägten Vorjahr verkauft. Nach einem Bestwert im ersten Halbjahr sei der Absatz im zweiten Halbjahr vom Halbleiter-Engpass ausgebremst worden, so die Volkswagen-Tochter. In Deutschland brach der Absatz um 15,6 Prozent ein: Das Unternehmen verwies hier auch auf Sondereffekte aufgrund der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020.

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