Bio-Lebensmittel mit Umsatzplus im ersten Quartal

Eier, Gemüse und andere Produkte kaufen viele Verbraucherinnen und Verbraucher inzwischen auch "bio". Setzt sich das 2026 fort?
dpa |
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Bio-Produkte legen in der Verbrauchergunst weiter zu.
Bio-Produkte legen in der Verbrauchergunst weiter zu. © Monika Skolimowska/dpa
Berlin

Das Geschäft mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland hat nach Branchenangaben zum Start ins Jahr weiter angezogen. In den ersten drei Monaten stieg der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um sechs Prozent auf 4,91 Milliarden Euro, wie aus Daten des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Der Großteil entfällt auf Discounter mit 30 Prozent und Supermärkte mit 29 Prozent. Drogeriemärkte kommen auf knapp 13 Prozent, nachdem sie von Januar bis März ein kräftiges Umsatzwachstum von 14 Prozent erzielten.

Der Bio-Spitzenverband BÖLW legte in Zusammenarbeit mit der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft erstmals aktuelle Quartalszahlen vor, die auf Daten von vier Marktforschungsinstituten basieren. Grundlage für den Vergleich zum ersten Quartal 2025 sind demnach damalige Marktdaten der Institute.

Zuwächse bei Süßwaren, Rückgang bei Kartoffeln 

Verbandschefin Tina Andres sagte: "Bio bleibt auch in Krisenzeiten eine Wachstumsbranche." Angesichts der Weltlage sei dies nicht nur gut für die Umwelt, sondern trage zur Versorgungssicherheit bei. "Die derzeitige Preisexplosion bei Düngemitteln tangiert Bio-Landwirte nicht."

Deutliche Umsatzzuwächse gab es den Angaben zufolge nun bei Fleischersatzprodukten, Mehl, Süßwaren, Eis, Tiefkühlkost, Feinkost, Fertigprodukten, Heißgetränken und Backwaren. Der Umsatz mit Bier und Spirituosen ging demnach deutlich zurück. Im Bio-Frischesortiment gab es bei Eiern und Fleisch Zuwächse vor allem durch Preiserhöhungen. Bei Butter, Brot und Kartoffeln gab es dagegen Umsatzrückgänge.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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