Bahn setzt auf KI für schnellere Infos bei Verspätungen

Mehr KI, mehr Klarheit: Die Bahn verspricht Fahrgästen künftig schnellere Informationen zu Verspätungen und Gleiswechseln.
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Die Deutsche Bahn will bei Gleiswechseln künftig besser kommunizieren. (Archivbild)
Die Deutsche Bahn will bei Gleiswechseln künftig besser kommunizieren. (Archivbild) © Andreas Arnold/dpa
Berlin

Die Deutsche Bahn will künftig dafür sorgen, dass Fahrgäste auf ihrer Zugreise besser und schneller über Verspätungen, Zugausfälle oder kurzfristige Gleiswechsel informiert werden. Konzernchefin Evelyn Palla will dafür am Vormittag ein neues Sofortprogramm für bessere Kundenkommunikation vorstellen. Es ist das letzte von insgesamt drei Maßnahmenpaketen, mit denen die Bahn das Reiseerlebnis ihrer Kunden trotz der vielen Verspätungen verbessern will.

Ein erstes Programm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen und ein zweites für mehr Komfort in den Fernzügen sind schon vorgestellt worden. Konkret will der Konzern an vielen Stationen mehr Sicherheitskräfte einsetzen. Für die Sauberkeit soll zudem mehr Reinigungspersonal zur Verfügung stehen. Zudem sollen doppelt so viele Bahnhöfe wie im Vorjahr einen sogenannten Frühjahrsputz erhalten – rund 1.400 statt zuletzt 700 Stationen.

Für mehr Komfort im Zug will der Konzern künftig pro Jahr 20 Millionen Euro zusätzlich investieren. Mit dem Geld soll ein verlässlicheres Angebot in den Bord-Restaurants und eine höhere Verfügbarkeit von Anlagen wie Toiletten oder Kaffeemaschinen sichergestellt werden. Das Reinigungspersonal in den Zügen will die Bahn verdoppeln.

Drittes Programm nimmt Kundeninfos in den Blick

Mit dem dritten Programm nimmt das Unternehmen nun ein weiteres Ärgernis in den Fokus: die Kundenkommunikation. Bahnchefin Palla hat bereits vor einigen Monaten angekündigt, was sich mit dem Sofortprogramm verbessern soll: "Gerade bei vielen Fahrplanabweichungen ist es wichtig, dass wir unsere Fahrgäste gut informieren und aktuelle, verlässliche und konsistente Daten in den unterschiedlichen Kundenkanälen haben", sagte sie im März der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir müssen hier auch noch mehr als in der Vergangenheit auf Künstliche Intelligenz setzen, insbesondere bei den Verspätungsprognosen können wir da Verbesserungen erzielen." Derzeit müssen Fahrgäste oft damit kämpfen, dass sich Prognosen noch während der Fahrt immer wieder ändern – und am Ende niemand genau weiß, wann der Zug nun ankommt und ob die Anschlussverbindung erreichbar ist.

Die Pünktlichkeit verbessert sich durch diese Punkte gleichwohl nicht. Bahnchefin Palla hat die Reisenden bereits darauf eingestellt, dass es noch Jahre dauern wird, bis die Züge wieder zuverlässiger unterwegs sind.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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