Bahn kündigt Details zur Strecke Hamburg-Berlin an

Seit Mitte Februar ist klar: Die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg Berlin verzögert sich - doch wie lange? Die Deutsche Bahn will am Mittwoch Details nennen.
dpa |
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Wochenlanger Frost führte im Januar und Februar zu Verzögerungen bei der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin. (Archivbild)
Wochenlanger Frost führte im Januar und Februar zu Verzögerungen bei der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin. (Archivbild) © Jens Büttner/dpa
Berlin

Die Deutsche Bahn will am Mittwoch darüber informieren, wie es für die Fahrgäste mit den Einschränkungen auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin weitergeht. Wochenlanger Frost im Januar und Februar hatte zu erheblichen Verzögerungen bei der umfassenden Sanierung des Fernverkehrskorridors geführt. 

Eigentlich sollten die Bauarbeiten bis Ende April abgeschlossen werden. Die Bahn hatte Mitte Februar darüber informiert, dass die Arbeiten länger dauern werden. Einen neuen Zeitplan hatte der bundeseigene Konzern ursprünglich für diesen Freitag in Aussicht gestellt. Nun kommt er wohl einige Tage früher. 

Hauptproblem war der Bahn zufolge, dass infolge des festgefrorenen Bodens über mehrere Wochen die Kabelschächte für die Leit- und Sicherungstechnik nicht ausgehoben werden konnten. Schwierig gestalteten sich demnach aufgrund der Kälte auch Arbeiten an den Oberleitungen. Diese hätten eigentlich im Januar erfolgen sollen, was aufgrund der Witterung aber nicht möglich gewesen sei.

Regionalverkehr besonders betroffen

Schon seit August ist der Abschnitt zwischen Hamburg und Berlin aufgrund der Sanierung vollständig gesperrt. Fernzüge werden seither über Uelzen und Stendal umgeleitet und brauchen rund 45 Minuten länger. 

Deutlich stärker sind Fahrgäste im Regionalverkehr betroffen. Viele Linien fallen aus oder fahren nur auf Teilstrecken. Pendlerinnen und Pendler in der Region sind auf Ersatzbusse angewiesen. Aufgrund von Streitigkeiten zwischen der Betreibergesellschaft Ecovista und einem Investor leidet die Qualität der Busse seit einigen Tagen erheblich. 

Die 280 Kilometer lange Strecke führt durch fünf Bundesländer und ist eine der wichtigsten Pendlerstrecken in Deutschland mit täglich rund 30.000 Fahrgästen im Fernverkehr und insgesamt 470 Zügen pro Tag.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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