Auf dem Ostertisch landen weniger Eier aus dem Ausland

Die Eier-Produktion in Deutschland wächst, doch der Import bleibt nötig. Welche Länder am meisten liefern und wie sich die Zahlen entwickelt haben.
von  dpa
Ein guter Teil der Ostereier kommt aus dem Ausland.
Ein guter Teil der Ostereier kommt aus dem Ausland. © Jennifer Brückner/dpa

Weil Deutschland sich nicht mit Eiern aus heimischer Produktion versorgen kann, wird ein Teil der Ware importiert. Im vergangenen Jahr wurden 5,4 Milliarden Eier eingeführt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr und 20,9 Prozent weniger als im Jahr 2015. 

Mit einem Anteil von 68,7 Prozent oder 3,7 Milliarden Eiern dominieren Hersteller aus den Niederlanden das Geschäft. Auf den Plätzen folgen Polen (15,9 Prozent) und Belgien (3,5 Prozent).

Die in den vergangenen zehn Jahren um 16,4 Prozent gewachsene Eier-Produktion in Deutschland wird nahezu ausschließlich auf dem heimischen Markt verbraucht. Von 13,7 Milliarden Eier gehen nur 1,2 Milliarden in den Export. Das waren im vergangenen Jahr 11,6 Prozent weniger als 2024. Im Zehnjahreszeitraum ist die Exportmenge sogar um mehr als 40 Prozent zurückgegangen.

Die Menschen in Deutschland essen immer mehr Eier. Vor Ostern ist das Angebot in den Supermärkten teilweise angespannt.

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