Apple muss 533 Millionen US-Dollar Strafe zahlen

Weil Apple unerlaubterweise drei Patente eines texanischen Unternehmens genutzt haben soll, hat ein Gericht den Apfel-Konzern nun auf eine Strafe von über einer halben Milliarde US-Dollar verurteilt. Auch andere US-Giganten sind angeklagt.
| (hom/spot)
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Apple wird ordentlich zur Kasse gebeten
ddp images Apple wird ordentlich zur Kasse gebeten

Los Angeles - Apple hat mal wieder einen Patentstreit am Hals: Der Technologiekonzern wurde von einem Gericht zu einer Geldstrafe von rund 533 Millionen US-Dollar (knapp 470 Mio. Euro) verdonnert. Der Grund: Die Kalifornier sollen drei Patente des texanischen Unternehmens Smartflash unerlaubt genutzt haben, die beim Herunterladen von Spielen aus dem iTunes-Store verwendet würden. Smartflash selbst forderte gar 852 Millionen Dollar (etwa 750 Mio. Euro) Schadensersatz, wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet.

In diesem Clip auf MyVideo wird Ihnen der Hype um Apple erklärt

Smartflash argumentierte, dass die Hohe Summe gerechtfertigt sei, da ihnen ein Teil der Umsätze, die Apple mit dem Verkauf von Geräten wie dem iPhone, iPad oder iMac mache, zustehe. Schließlich könne mit diesen Produkten auf den iTunes-Store zugegriffen werden und somit würden auch Smartflash-Patente genutzt.

Urteil wird angefochten

Apple wies jedoch sämtliche Anklagepunkte zurück und argumentierte, dass die Patente von Smartflash ungültig seien. Eine Sprecherin des Konzerns sagte "Bloomberg": "Smartflash stellt keine Produkte her, hat keine Angestellten, schafft keine Arbeitsplätze, hat keine Niederlassung in den USA und nutzt unser Patentsystem aus, um an Lizenzen für Technologien zu verdienen, die Apple erfunden hat." Das Urteil soll angefochten werden.

Weitere Unternehmen im Visier

Übrigens ist Apple nicht der einzige US-Riese, der Ärger mit Smartflash hat. Auch Amazon und Google wurden bereits verklagt. Zudem soll nach dem vorläufigen Sieg gegen den Apfel-Konzern nun ein Prozess gegen Apples größten Smartphone-Konkurrenten Samsung terminiert werden.

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