Analyse: Deutsche Investitionen in den USA sind eingebrochen

Mit einer aggressiven Handelspolitik und markigen Worten möchte US-Präsident Donald Trump die Investitionen in die USA ankurbeln. Doch diesbezüglich werden deutsche Firmen wohl eher verschreckt.
dpa |
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Die USA hat als Investitionsziel an Reiz verloren für deutsche Firmen.
Die USA hat als Investitionsziel an Reiz verloren für deutsche Firmen. © Martin Schutt/dpa
Köln

In der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump haben deutsche Unternehmen bislang deutlich weniger Geld in den USA investiert. Wie aus einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervorgeht, sanken die deutschen Direktinvestitionen im Zeitraum Februar bis November 2025 - also in den ersten zehn Monaten der zweiten Trump-Präsidentschaft - auf 10,2 Milliarden Euro. 

Das waren 45 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2024, damals waren es noch knapp 19 Milliarden Euro gewesen. Auch im Vergleich zum langjährigen Schnitt - also zum Zeitraum Februar bis November der Jahre 2015 bis 2024 - war das ein Minus, und zwar um 24 Prozent.

IW-Expertin Samina Sultan sagte, die jüngsten Zolldrohungen der USA wegen Grönland unterstrichen, wie unberechenbar die Lage sei. "Das ist Gift für Investitionen und Handel."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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