American Express erleidet Gewinneinbruch

Die Corona-Krise bekommt auch American Express zu spüren. Insgesamt sinkt der Erlös um 29 Prozent.
| dpa
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Wegen des schwachen wirtschaftlichen Ausblicks erhöhte American Express die Vorsorge für Kreditausfälle um 861 Millionen auf 1,6 Milliarden Dollar.
Jenny Kane/AP/dpa/dpa Wegen des schwachen wirtschaftlichen Ausblicks erhöhte American Express die Vorsorge für Kreditausfälle um 861 Millionen auf 1,6 Milliarden Dollar.

New York - Hohe Rückstellungen für Kreditausfälle und mangelnde Ausgaben von Kreditkartenkunden haben den Gewinn von American Express in der Corona-Krise kräftig einbrechen lassen.

Im zweiten Quartal ging der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 85 Prozent auf 257 Millionen Dollar (222 Mio Euro) zurück, wie American Express mitteilte. Die Ergebnisse hätten stark unter der Pandemie gelitten, so der Visa- und Mastercard-Rivale. Insgesamt sanken die Erlöse von American Express um 29 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar.

Immerhin habe mittlerweile eine Erholung eingesetzt, nachdem das Zahlungsvolumen im April einen Tiefpunkt erreicht hatte, sagte Vorstandschef Stephen J. Squeri. Wegen des schwachen wirtschaftlichen Ausblicks erhöhte American Express die Vorsorge für Kreditausfälle um 861 Millionen auf 1,6 Milliarden Dollar, was die Bilanz ebenfalls stark belastete. Die Aktie reagierte vorbörslich zunächst mit leichten Kursverlusten auf die Zahlen. Analysten hatten zwar mit einem Verlust, aber mit deutlich höheren Erlösen gerechnet.

© dpa-infocom, dpa:200724-99-912937/2

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