Amazon streicht 16.000 Arbeitsplätze

Amazon baut erneut Tausende Stellen ab. Was hinter den Entlassungen steckt und wie der Konzern auf die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz reagiert.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Aus solchen Logistikzentren beliefert Amazon seine Kunden. (Archivbild)
Aus solchen Logistikzentren beliefert Amazon seine Kunden. (Archivbild) © Bernd Wüstneck/dpa
Seattle

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will in einer zweiten Entlassungswelle innerhalb von drei Monaten rund 16.000 Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern reagiert damit auf die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.

Das Unternehmen werde seinen Mitarbeitern in den USA 90 Tage Zeit geben, um intern nach einer neuen Stelle zu suchen, erklärte Amazon-Vizepräsidentin Beth Galetti am Mittwoch in einem Blogbeitrag. Beschäftigten, die keinen neuen Job innerhalb des Konzerns finden können, werde das Unternehmen Abfindungen und andere Unterstützung für den Übergang anbieten.

Amazon automatisiert mehr Abläufe

"Wir haben daran gearbeitet, unsere Organisation zu stärken, indem wir Hierarchiestufen reduziert, die Eigenverantwortung erhöht und Bürokratie abgebaut haben", sagte Galetti. Die Stellenstreichungen kommen nur wenige Monate nach einer ersten Ankündigung des Unternehmens, 14.000 Stellen abbauen zu wollen.

Amazons Vorstandschef Andy Jassy hatte wiederholt erklärt, Managementebenen abbauen und die Bürokratie verringern zu wollen. Denn dies bereite nach einer Einstellungswelle während der Pandemie den Führungskräften zunehmend Sorgen. 

Im vergangenen Jahr warnte der Amazon-Chef die Mitarbeiter bereits, dass Künstliche Intelligenz zu einem Rückgang der Belegschaft führen werde, da Amazon immer mehr Abläufe automatisiere. Stand Ende September 2025 beschäftigte Amazon weltweit rund 1,58 Millionen Menschen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.