Alternativen zum Auto werden zu wenig gefördert

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat der Bundesregierung vorgeworfen, Alternativen zum Auto zu zaghaft zu fördern. Deswegen sei der Anteil des Radverkehrs in den vergangenen Jahren nur minimal gewachsen, sagte ADFC-Sprecherin Stephanie Krone.
| dpa
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Das Auto bleibt laut einer Studie als Verkehrsträger weiter mit großem Abstand dominant.
Federico Gambarini/dpa Das Auto bleibt laut einer Studie als Verkehrsträger weiter mit großem Abstand dominant.

Berlin - Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat der Bundesregierung vorgeworfen, Alternativen zum Auto zu zaghaft zu fördern. Deswegen sei der Anteil des Radverkehrs in den vergangenen Jahren nur minimal gewachsen, sagte ADFC-Sprecherin Stephanie Krone.

Konkret habe der Radverkehr beim sogenannten Wegeanteil von 10 auf 11 Prozent zugelegt - möglich aber seien 30 Prozent. Eine am Mittwoch vorgestellte Studie zur Mobilität in Deutschland im Auftrag des Verkehrsministeriums hatte ergeben, dass das Auto als Verkehrsträger weiter mit großem Abstand dominant bleibt.

Von einer Trendwende im Verkehr könne nicht die Rede sein, sagte Krone. In den Niederlanden fahre jeder Bürger mehr als 1000 Kilometer im Jahr mit dem Rad, in Deutschland seien es nur etwa 400. "Auch die Verkehrsleistung des Rades lässt sich vervielfachen, wenn man eigenständige, durchgängige Radwegenetze mit hohem Fahrkomfort anbietet. Solange Deutschland nur ein Taschengeld in den Radverkehr investiert - und dem Rad nur Restflächen auf der Straße zugesteht, hat das Rad keine reelle Chance in einem modernen Verkehrsmix."

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