Allianz steigt in Batteriespeicher von TotalEnergies ein
Der Versicherungskonzern Allianz beteiligt sich an elf Batteriespeicherprojekten des französischen Energieversorgers TotalEnergies in Deutschland. Die Projekte würden bis 2028 in Betrieb genommen und die Energiewende direkt unterstützen, teilte die Vermögensverwaltungstochter Allianz Global Investors (Allianz GI) in Frankfurt mit.
Konkret erwirbt Allianz GI im Namen der Allianz-Versicherungsgesellschaften und des eigenen Allianz European Infrastructure Fonds II eine 50-prozentige Beteiligung an dem Portfolio von Großbatteriespeicherprojekten von TotalEnergies. Diese haben eine Kapazität von rund 800 Megawatt. Insgesamt investieren die beiden Partner demnach 500 Millionen Euro in kritische Energie-Infrastruktur, 70 Prozent davon in Form von Krediten.
Mehr Flexibilität für Stromnetz
Die Partnerschaft mit TotalEnergies zur Finanzierung, zum Bau und Betrieb von Anlagen verschaffe dem deutschen Strommarkt und Stromnetz wichtige Flexibilität und Stabilität, hieß es.
"Die Umstellung auf sauberere Energie hängt von einer starken Infrastruktur ab", sagte Édouard Jozan, Head of Private Markets bei Allianz Global Investors. Die Investition sei die erste direkte Eigenkapitalanlage der Allianz in ein Portfolio von Batteriespeicherprojekten. Die elf Projekte würden nach Fertigstellung dazu beitragen, "die Energieversorgungssicherheit des Landes zu stärken, die Energiewende zu beschleunigen und unseren Kunden langfristigen Wert zu bieten".
Stéphane Michel, President Gas, Renewables & Power bei TotalEnergies, betonte die Bedeutung für die französische Seite. Die Transaktion helfe dem Wachstum in Deutschland, dem größten Strommarkt Europas.
Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de
- Themen:
