3000 Stahlkocher legen die Arbeit nieder

Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben rund 3000 Beschäftigte in Niedersachsen die Arbeit vorübergehend niedergelegt.
| dpa
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Umstritten in den Tarifverhandlungen ist vor allem die Forderung der Gewerkschaft nach der Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann.
Julian Stratenschulte/dpa Umstritten in den Tarifverhandlungen ist vor allem die Forderung der Gewerkschaft nach der Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann.

Hannover - Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben rund 3000 Beschäftigte in Niedersachsen die Arbeit vorübergehend niedergelegt.

Betroffen war nach Angaben der IG Metall unter anderem der Stahlkocher Salzgitter - vor dem Werkstor der Salzgitter AG sammelten sich aber unter anderem auch Beschäftigte der Verkehrsbetriebe Peine, von Mannesmann oder Volkswagen.

Umstritten in den Tarifverhandlungen ist vor allem die Forderung der Gewerkschaft nach der Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann. Außerdem will die IG Metall für die rund 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sechs Prozent mehr Geld.

Die Kollegen seien "alle ziemlich erbost", weil die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt hätten, sagte eine IG-Metall-Sprecherin.

Für Freitag sind nach Gewerkschaftsangaben im Raum Osnabrück die Beschäftigten unter anderem der Georgsmarienhütte zum Warnstreik aufgerufen.

Am Dienstag hatten bereits rund 1400 Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen die Arbeit vorübergehend niedergelegt. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 18. Februar.

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