Wildberger fordert mehr Rechenzentren für KI-Boom

Digitalminister Wildberger möchte, dass Wirtschaft und Investoren den Ausbau von Rechenzentren als große Chance begreifen. Was die Bundesregierung plant.
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Der Ausbau der Rechenzentren für KI-Anwendungen geht ihm nicht schnell genug. (Archivbild)
Der Ausbau der Rechenzentren für KI-Anwendungen geht ihm nicht schnell genug. (Archivbild) © Soeren Stache/dpa
Berlin

Deutschland und Europa benötigen nach Angaben von Digitalminister Karsten Wildberger mehr Rechenzentren. Die Nachfrage sei extrem hoch, sagte der CDU-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir führen viele Gespräche mit Investoren aktuell, aber ich wünsche mir noch mehr Nachfrage und auch, dass wir in Europa, dass die Wirtschaft das als große Investitionsmöglichkeit sieht." 

Deutschland und Europa sowie Unternehmen haben nach Wildbergers Worten 15 Jahre am gesamten Cloud-Geschäft nicht aktiv genug teilgenommen. "Wir haben sicherlich noch eine gewaltige Wegstrecke vor uns aufzuholen, aber es ist verdammt viel in Bewegung gekommen in Deutschland." Wildberger verwies auf die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung. Damit solle die Rechenkapazität nicht nur verdoppelt, sondern für die KI-Fähigkeit vervierfacht werden: "Und das werden wir in dreieinhalb Jahren auch hinbekommen."

Die Rechenzentrumsstrategie sieht vor, dass sich bis 2030 die Leistung von allgemeinen Rechenzentren gegenüber 2025 mindestens verdoppeln soll. Die Kapazitäten für künstliche Intelligenz (KI) sollen sich mindestens vervierfachen. Das Strategiepapier umfasst 28 konkrete Maßnahmen, mit denen vor allem die Planung und Genehmigung neuer Rechenzentren beschleunigt werden soll. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass der Ausbau nachhaltig erfolgt, etwa indem Rechenzentren mit erneuerbarer Energie betrieben werden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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