VW größter Aktionär bei Tesla-Herausforderer Rivian

Volkswagen investiert Milliarden in den Tesla-Rivalen Rivian, dessen Elektronik-Architektur künftige Elektroautos der Wolfsburger nutzen sollen. Damit steigt die Rolle des Konzerns bei der US-Firma.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Rivian fordert mit seinen Fahrzeugen Tesla in den USA heraus. (Archivbild)
Rivian fordert mit seinen Fahrzeugen Tesla in den USA heraus. (Archivbild) © Eric Gay/AP/dpa
Palo Alto

Volkswagen ist nun größter Einzelaktionär des Tesla-Herausforderers Rivian. Der deutsche Autobauer kommt laut einer Rivian-Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht auf einen Anteil von 15,9 Prozent. Damit überholt VW den frühen Geldgeber Amazon, der nach jüngsten Angaben noch auf eine Beteiligung von knapp 13 Prozent kommt. Der weltgrößte Online-Händler kauft bei Rivian Elektro-Lieferwagen für die Zustellung.

Die wachsende Beteiligung von Volkswagen hängt mit einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Elektroautobauer zusammen. Es soll unter anderem die Elektronik-Architektur von Rivian für Elektro-Modelle von VW weiterentwickeln. Volkswagen lässt sich die Zusammenarbeit bis zu 5,8 Milliarden Dollar kosten.

Weniger Kontrolleinheiten und kürzere Kabelstränge

Ein zentraler Unterschied der bei Rivian entwickelten Architektur ist, dass sie nach Zonen im Fahrzeug statt nach Funktionen aufgebaut ist. Traditionell gibt es etwa separate Kontrolleinheiten für einzelne Aufgaben wie zum Beispiel die Temperatur-Steuerung. Im Rivian-Konzept werden die Funktionen hingegen gebündelt - so kann zum Beispiel ein Computer auf der Fahrerseite sowohl das Gaspedal als auch die Fensterheber steuern.

Die Lösung sorgt für weniger Komplexität und kürzere Kabelstränge - und drückt damit auch die Kosten. Auf Zonen-Architektur setzen auch der Elektroauto-Vorreiter Tesla und diverse chinesische Hersteller. 

Rivian ist gerade dabei, ein etwas günstigeres SUV-Modell mit dem Namen R2 in den USA auf den Markt zu bringen, das die Verkäufe der Firma steigern soll. Mit seinen ersten beiden Fahrzeugen liegt Rivian bei den Verkäufen weit hinter dem Vorreiter Tesla.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.