US-Tiktok kämpft nach Neuordnung mit technischen Problemen

Die Übertragung des US-Geschäfts von Tiktok an neue Investoren sicherte die Zukunft der Video-App in den USA. Der Neustart verlief jedoch alles andere als reibungslos.
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Auf die Neuordnung bei Tiktok in den USA folgten massive technische Probleme. (Archivbild)
Auf die Neuordnung bei Tiktok in den USA folgten massive technische Probleme. (Archivbild) © Jens Büttner/dpa
San Francisco

Tiktok kämpft in den USA zum Start des neuen Gemeinschaftsunternehmens unter Regie von US-Investoren mit technischen Problemen. Ein Stromausfall bei einem der Rechenzentren am Wochenende habe eine Kettenreaktion von Störungen ausgelöst, die immer noch nicht ganz behoben seien, teilten die Betreiber des US-Geschäfts mit. Unter anderem könne es Probleme beim Veröffentlichen von Beiträgen geben.

Die Probleme ziehen seit Tagen Aufmerksamkeit in den USA auf sich - auch, weil einige Nutzer im Netz berichteten, sie hätten bei Tiktok keine Videos von Protesten im Bundesstaat Minnesota hochladen und keine Direktnachrichten mit dem Wort "Epstein" schicken können. Die schleppende Veröffentlichung von Unterlangen zu Ermittlungen gegen den berüchtigten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte in den vergangenen Wochen für Kritik an der Regierung von Präsident Donald Trump gesorgt. 

Bei Tiktok USA spielt seit der Übergabe des amerikanischen Geschäfts an neue Investoren der vom Trump-Unterstützer Larry Ellison beherrschte Tech-Konzern Oracle eine zentrale Rolle.

Tiktok verweist auf Störung

Die neue US-Firma führt die Probleme auf die technische Störung nach dem Stromausfall zurück. Es gebe keine Regel, die den Namen Epsteins in Direktnachrichten verbiete - und auf der Plattform seien auch Videos aus Minnnesota zu finden, hieß es.

Mit der Übertragung des US-Geschäfts an eine neue Firma mit amerikanischen Investoren wurde vergangene Woche die Zukunft von Tiktok in den USA nach einer rund einjährigen Hängepartie gesichert. Nach einem US-Gesetz musste sich der in China ansässige Tiktok-Eigentümer Bytedance zumindest von dem Geschäft in den USA trennen, damit die App in dem Land weiterhin aktiv sein durfte.  

In den USA wurde befürchtet, dass die chinesische Regierung über Tiktok Amerikaner ausspähen und die öffentliche Meinung beeinflussen könnte. Die Plattform wies das zurück. Außerhalb der USA wird Tiktok weiterhin von Bytedance geführt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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