"The Last of Us Part II": Ein neues Endzeit-Meisterwerk?

Das erstmals 2013 für PS3 erschienene "The Last of Us" ist eines der am meisten gefeierten Videospiele überhaupt. Klar, dass der zweite Teil hohe Erwartungen schürt.
| (wue/spot)
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Die erwachsene Ellie in "The Last of Us Part II"
Sony Interactive Entertainment Die erwachsene Ellie in "The Last of Us Part II"

Ellie, die schon in jungen Jahren so viel durchstehen musste, ist erwachsen geworden. Rund sieben Jahre ist es nun her, dass die Teenagerin erstmals 2013 zusammen mit ihrem Begleiter Joel in "The Last of Us" durch eine Endzeit-Version der USA reiste und dabei Situationen bewältigen musste, die niemand - schon gar nicht eine Jugendliche - jemals erleben sollte. Am heutigen Freitag erscheint nun exklusiv für PS4 offiziell "The Last of Us Part II".

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Rache über alles?

Gut fünf Jahre nach den Ereignissen aus Teil eins hat sich Ellie, die von der Schauspielerin Ashley Johnson (36) zum Leben erweckt wird, zusammen mit Joel (Troy Baker, 44) in einer Gemeinschaft niedergelassen, die in einer von der Natur zurückeroberten und äußerst gefährlichen Welt zumindest ein gewisses Maß an Sicherheit und vielleicht sogar Normalität verspricht.

Dass ein größtenteils friedliches Leben aber nicht von Dauer sein würde, war abzusehen. Ein mutierter Pilz hat einen großen Teil der Menschheit in willenlose, Zombie-artige Kannibalen verwandelt, nicht wenige Überlebende sind verzweifelt und bereit dazu, das Äußerste zu tun. Nach einem erschütternden Erlebnis begibt Ellie sich auf einen Rachefeldzug und verfängt sich in einer Spirale aus erbarmungsloser Gewalt und moralischen Fragen. Der Tod ist ein ständiger Begleiter.

In all seiner Konsequenz ist es nicht die Action, die Spieler vor die Konsole fesseln dürfte. Vielmehr ist das Survival-Abenteuer getrieben von seiner Welt, der Geschichte, den Charakteren. Es geht um fortwährenden Verlust und schwierige Entscheidungen, um intensive Momente und tiefen Schmerz, um unerbittliche Monstren und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Daseins.

Besser wird es wohl nicht

Die Fachpresse ist sich so gut wie einig: "The Last of Us Part II" ist - wie auch sein Vorgänger - ein absolutes Meisterwerk. Viele Publikationen vergeben absolute Höchstwertungen. Die deutsche "GamePro" bezeichnet das Videospiel als ein "packendes" Erlebnis "mit einer emotionalen Story, die gleichermaßen ins Herz trifft und in die Magengrube tritt". Für "IGN" ist der zweite Teil einer der besten Exklusivtitel auf der PlayStation 4 und gleichzeitig eines der besten Spiele der noch aktuellen Generation. Und "Game Informer" spricht von einem "unvergleichlichen Nachfolger, der das Geschichtenerzählen in Videospielen auf ungeahnte Höhen" hebt.

"Reife, Mut und Klasse" attestiert "4players.de" dem Entwickler Naughty Dog und "God is a Geek" bezeichnet das Game als "wahrhaftiges Kunstwerk". Bei all diesem Lob können Spieler sich also sicher sein, dass sie mit "The Last of Us Part II" einen Titel vorgesetzt bekommen, der alles andere als gewöhnlich ist. Und was könnte bei der derzeitigen Lage wohl passender sein, als eine Endzeit-Welt in all ihrer heruntergekommenen Schönheit zu erkunden?

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