SpaceX übernimmt KI-Start-up Cursor für 60 Milliarden Dollar

SpaceX übernimmt Cursor in einem Mega-Deal – ein Schritt, der die Entwicklung KI-gestützter Programmierwerkzeuge vorantreiben soll.
von  dpa
Space X übernimmt Cursor. Das Start-up vertreibt Software-Tools, die Programmierern dabei helfen sollen, Code effizienter zu schreiben und Fehler schneller zu beheben.
Space X übernimmt Cursor. Das Start-up vertreibt Software-Tools, die Programmierern dabei helfen sollen, Code effizienter zu schreiben und Fehler schneller zu beheben. © Eric Gay/AP/dpa

Nur wenige Tage nach dem Rekord-Börsengang hat der Weltraum- und KI-Konzern SpaceX offiziell die Übernahme des KI-Spezialisten Cursor besiegelt. Der Deal bewertet das Start-up für KI-Programmierung mit 60 Milliarden US-Dollar, wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht. Der Zukauf ist ein wichtiger Schritt für das Unternehmen von Techmilliardär Elon Musk in seinen Bemühungen, zu seinen Konkurrenten im Bereich der Programmierwerkzeuge aufzuschließen. Die SpaceX-Aktie zog vorbörslich kräftig an. 

Investoren von Cursor erhalten gemäß der Vereinbarung das Recht, SpaceX-Aktien auf Grundlage der Bewertung von Cursor zu beziehen. Der Deal soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Der Kauf kommt nicht überraschend: Wie SpaceX bereits im April verkündete, hatte sich der Konzern das Recht gesichert, Cursor später in diesem Jahr zu erwerben. Der Schritt wurde jedoch wegen des Börsengangs aufgeschoben. 

Die Übernahme dürfte die KI-gestützten Programmierfähigkeiten von SpaceX stärken, nachdem das Unternehmen kürzlich einen beispiellosen Börsengang hingelegt hatte. SpaceX konkurriert mit Anthropic und OpenAI bei der Entwicklung generativer KI-Werkzeuge für Verbraucher und Unternehmen. 

Cursor vertreibt Software-Tools, die Programmierern dabei helfen sollen, Code effizienter zu schreiben und Fehler schneller zu beheben. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem der am schnellsten wachsenden Start-ups aller Zeiten und wurde zu einer zentralen Figur in der Ära des sogenannten "Vibe Coding", da die Nachfrage unter Softwareentwicklern nach Werkzeugen steigt, die auf Chatbot-Eingaben (Prompts) basieren.

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