Robotaxi-Deal: Uber steigt bei VW-Partner Rivian ein

Uber setzt groß auf die Robotaxi-Zukunft und will zur Plattform für Wagen verschiedener Anbieter werden. Als nächster Entwickler kommt ein Partner von VW dazu.
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Uber will zur Plattform für Robotaxis verschiedener Anbieter werden. (Archivbild)
Uber will zur Plattform für Robotaxis verschiedener Anbieter werden. (Archivbild) © Andrej Sokolow/dpa
San Francisco

Der Tesla-Rivale und VW-Partner Rivian bekommt die Aussicht auf eine Milliarden-Finanzspritze von Uber. Der Fahrdienst-Vermittler will bis zu 1,25 Milliarden Dollar investieren, um Robotaxis des Elektroauto-Entwicklers auf seine Plattform zu bringen. Die ersten fahrerlosen Wagen auf Basis des neuen Rivian-Modells R2 sollen 2028 in San Francisco und Miami eingesetzt werden, wie die Unternehmen mitteilten.

Zum Jahr 2031 sollen insgesamt 25 Städte bedient werden, hieß es. Entsprechend sind auch die Investitionen gestaffelt. Zunächst soll Rivian 300 Millionen Dollar bekommen - und den Rest mit Erreichen zwischenzeitlicher Ziele.

Die Rivian-Robotaxis sollen dabei exklusiv via Uber bestellt werden können. Uber und seine Flottenpartner wollen zunächst 10.000 R2-Fahrzeuge kaufen - mit einer Option auf den Erwerb weiterer 40.000 ab dem Jahr 2030.

Plattform für Robotaxi-Entwickler

Uber will sich als Plattform für Robotaxis verschiedener Anbieter etablieren. So kann man sich in Austin, Atlanta und Phoenix auch fahrerlose Wagen der Google-Schwesterfirma Waymo bestellen. Zudem will Uber Elektroautos des Tesla-Rivalen Lucid mit Technologie zum autonomen Fahren vom Start-up Nuro sowie selbstfahrende Robotaxis der Amazon-Firma Zoox auf die Plattform bringen.

VW nutzt Rivians Elektronik-Architektur

Rivian setzt große Hoffnungen in den R2, der für das autonome Fahren gerüstet sein soll. Dafür entwickelte die Firma selbst einen Spezial-Chip und wird einen Laser-Radar in die Frontscheibe integrieren.

Volkswagen sicherte sich mit einer Investition von bis zu 5,8 Milliarden Dollar Zugang zur Elektronik-Architektur von Rivian. In einem Gemeinschaftsunternehmen entwickeln die beiden Hersteller sie für künftige Elektromodelle von VW für die westlichen Automärkte weiter.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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