Pixel 10a: Die wichtigsten Infos zum neuen Google-Smartphone

Google hat eine neue Version seines Mittelklasse-Smartphones angekündigt. Das Pixel 10a soll zentrale Pixel-Funktionen zu einem Einstiegspreis von rund 500 Euro bündeln und richtet sich an Nutzer, die Wert auf langen Software-Support, eine starke Kamera und aktuelle KI-Funktionen legen.
Flaches Design und nachhaltige Materialien
Das Pixel 10a setzt wie sein Vorgänger auf ein glattes Design mit flacher Rückseite. Der stark reduzierte Kamerabalken geht nahtlos in das Gehäuse über, wodurch das Smartphone plan aufliegt und es beim Tippen auf dem Tisch kein Wackeln oder Kippen gibt. Gebaut ist das Gerät zu einem erheblichen Teil aus recycelten Materialien (laut Google 36 Prozent des gesamten Geräts), darunter erstmals auch recycelte Metalle wie Kobalt, Kupfer, Gold und Wolfram. Der Aluminiumrahmen ist vollständig recycelt und die Rückseite besteht überwiegend aus recyceltem Kunststoff. Farblich stehen Lavender, Berry, Fog und Obsidian zur Auswahl.
Robuster gebaut und ausdauernder Akku
Laut Hersteller ist das Pixel 10a das bislang widerstandsfähigste A-Series-Modell. Eine IP68-Zertifizierung soll Schutz vor Staub und Wasser bieten, während das Display durch Corning Gorilla Glass 7i besser gegen Kratzer und Stürze gewappnet sein soll. Das Actua-Display ist 6,3 Zoll groß und erreicht mit 3.000 Nits Peak Brightness eine höhere Helligkeit als der Vorgänger.
Der Akku hat mit typischerweise 5.100 mAh eine vergleichsweise hohe Kapazität und Google verspricht bei einer durchschnittlichen Alltagsnutzung mehr als 30 Stunden Laufzeit - im extremen Energiesparmodus bis zu 120 Stunden. Zudem wird das Gerät mit sieben Jahren Betriebssystem-, Sicherheits- und Feature-Updates ausgeliefert.
Kamera und KI-gestützte Funktionen
Die Kamera bleibt ein zentrales Merkmal der Pixel-Smartphones und das 10a stellt hier keine Ausnahme dar. Zum Einsatz kommen eine 48-Megapixel-Hauptkamera, eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie eine 13-Megapixel-Selfiekamera. Neu für die A-Serie sind zusätzliche KI-gestützte Foto-Werkzeuge, etwa automatische Optimierungen von Gruppenfotos oder eine Assistenzfunktion, die Hinweise zu Bildaufbau und Licht gibt. Auch die Bearbeitung über Sprach- oder Texteingaben in Google Fotos wird unterstützt.
Tensor-Chip der vorherigen Generation
Angetrieben wird das Pixel 10a von dem Tensor G4, Googles hauseigenem auf KI-Anwendungen spezialisierten Prozessor. Erstmals rüstet Google seine A-Serie damit nicht mit einer CPU der aktuellen Serie aus (Tensor G5), sondern der Vorgängergeneration - der Tensor G4 arbeitet bereits in den Geräten der Pixel-9-Serie. Im Alltag dürften die meisten Nutzer diesen Kompromiss jedoch kaum bemerken.
Neu in der A-Serie ist zudem eine Satelliten-Notruffunktion, die in bestimmten Regionen Notrufe auch ohne Mobilfunkempfang ermöglicht. Insgesamt positioniert sich das Pixel 10a damit als gewohnt hochwertiges und langfristig ausgelegtes Mittelklasse-Smartphone, das vor allem durch Software-Support, Kameraqualität und Pixel-exklusive KI-Features überzeugen will. Das Gerät ist ab heute vorbestellbar und ab 5. März offiziell ab 499 Euro im Handel verfügbar.