OpenAI beantragt Börsengang - Details bleiben geheim

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI nimmt Kurs auf die Börse. Zugleich signalisiert die Firma aber auch, dass man sich damit Zeit nehmen wolle.
dpa |
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OpenAI ist als Firma hinter dem KI-Chatbot ChatGPT weltbekannt geworden. (Archivbild)
OpenAI ist als Firma hinter dem KI-Chatbot ChatGPT weltbekannt geworden. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
San Francisco

Das Trio der erwarteten Mega-Börsengänge von Tech-Unternehmen ist komplett: Auch der ChatGPT-Erfinder OpenAI hat nun eine Aktienplatzierung beantragt. Ähnlich wie beim Rivalen Anthropic bleiben Details des vertraulichen Antrags aber zunächst unter Verschluss. OpenAI betonte zudem, dass es bis zu dem Börsengang noch dauern könne. Denn es erleichtere einige geschäftliche Dinge, nicht an der Börse notiert zu sein.

Elon Musks Weltraumfirma SpaceX dürfte dagegen bereits am kommenden Freitag an der Börse starten - und strebt dabei aus dem Stand eine Bewertung von fast 1,8 Billionen Dollar an (rund 1,56 Billionen Euro). Mit angestrebten Einnahmen von rund 75 Milliarden Dollar soll es der bisher größte Börsengang überhaupt werden. Mit einem Umsatz von weniger als 19 Milliarden Dollar und roten Zahlen im vergangenen Jahr wirkt die angepeilte Bewertung außergewöhnlich hoch. Doch SpaceX erklärt sie mit dem Versprechen zukünftiger Erfolge.

Anthropic schloss zuletzt eine Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von 900 Milliarden Dollar ab, OpenAI lag bei der vergangenen Geldspritze etwas darunter. Die ChatGPT-Firma hat ambitionierte Pläne für Investitionen in Rechenzentren im Volumen von Hunderten Milliarden Dollar. Dabei könnten Einnahmen aus einem Börsengang helfen. Allerdings gibt es - wie auch bei anderen Firmen in der Branche - erhebliche Zweifel, ob die gewaltigen Ausgaben für KI-Infrastruktur am Ende zurückverdient werden können. Deswegen werden die KI-Börsengänge auch zu einem Test für die Bereitschaft der Anleger, in die Branche zu investieren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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