Neues iPad Air auf dem Markt: Welches Apple-Tablet ist das richtige?

Apple gibt seinem iPad Air eine Frischzellenkur. Doch: Welches iPad ist eigentlich das richtige? Zwischen günstigem Standard-iPad, handlichem mini, vielseitigem Air und teurem Pro liegen teils große Unterschiede. Ein Überblick, welches Modell zu welchem Alltag passt.
von  (dr/spot)
Braucht es das neue iPad Air? Oder passt eine andere Version vielleicht besser?
Braucht es das neue iPad Air? Oder passt eine andere Version vielleicht besser? © Apple

Apple hat ein neues iPad Air auf den Markt gebracht. Damit stellt sich natürlich die Frage: Welches Apple-Tablet passt zu welchem User? Zwischen günstigerem Standard, handlichem mini, vielseitigem Air und teurem Pro liegen teils große Unterschiede. Ein Überblick, welches Modell zu wem passt.

Mit dem neuen iPad Air bringt Apple mal wieder frischen Schwung in seine Tablet-Reihe. Das Modell ist seit Mittwoch in den Apple-Stores und kommt in zwei Größen auf den Markt. Das 11-Zoll-Gerät startet in Deutschland bei 649 Euro, das größere 13-Zoll-Modell bei 849 Euro.

Damit rückt automatisch eine Frage in den Mittelpunkt: Welches iPad ist eigentlich das richtige? Denn Apples Tablet-Familie ist inzwischen breit aufgestellt. Neben dem neuen Air gibt es das klassische iPad, das kompakte iPad mini und das deutlich teurere iPad Pro. Alle richten sich an unterschiedliche Nutzungsgewohnheiten.

Im Alltag geht es dabei meist nicht um technische Details, sondern um ganz praktische Fragen. Soll das Gerät vor allem auf dem Sofa zum Streamen dienen? Wird es regelmäßig für Mails, Fotos oder Notizen genutzt? Oder soll es unterwegs möglichst klein und leicht sein?

Das iPad für den Alltag

Wer vor allem im Internet surft, Serien schaut, Videoanrufe führt oder Apps für Schule und Familie nutzt, braucht meist kein teures Spitzenmodell. Für genau diese Rolle ist das klassische iPad gedacht. Mit einem Einstiegspreis von 379 Euro ist es der günstigste Weg in Apples Tablet-Welt. Es ist für viele Alltagsaufgaben auch völlig ausreichend. Gerade in Haushalten, in denen ein Tablet von mehreren Menschen genutzt wird, spielt dieses Modell seine Stärke aus.

Es ist damit häufig die vernünftigste Wahl für alle, die kein High-End-Gerät suchen, sondern ein solides Tablet für typische Alltagsmomente. Wer dagegen häufiger mit Tastatur arbeitet, viele Dateien verwaltet oder das iPad fast wie einen Laptop einsetzen möchte, stößt hier eher an Grenzen.

Das iPad mini für unterwegs

Eine Sonderrolle nimmt das iPad mini ein. Mit seinem kleineren Format ist es das handlichste Modell der Reihe. Das macht es interessant für alle, die viel unterwegs sind, gerne lesen, beim Pendeln in der Bahn Videos schauen oder ein Gerät suchen, das sich deutlich leichter transportieren lässt als ein großes Tablet oder ein Laptop. Preislich beginnt das mini bei 549 Euro.

Seine Stärke ist also nicht maximale Bildschirmgröße, sondern Mobilität. Wer häufig reist oder das Tablet gerne in einer kleineren Tasche verstaut, findet hier oft die passendste Lösung. Für längere Schreibarbeiten oder intensives Multitasking ist ein größeres Gerät allerdings meist komfortabler.

Das neue iPad Air als Mittelweg

Genau an dieser Stelle kommt das neue iPad Air ins Spiel. Es soll mehr sein als ein reines Sofa-Tablet, ohne gleich in die Preisregion des Pro vorzudringen. Apple bietet das Modell in 11 Zoll ab 649 Euro und in 13 Zoll ab 849 Euro an. Unterstützt werden auch Zubehör wie Apple Pencil Pro und Magic Keyboard - also genau jene Extras, die das iPad stärker in Richtung Arbeitsgerät schieben.

Für viele dürfte das Air deshalb die spannendste Option sein. Es eignet sich für Studium, Büroaufgaben, Präsentationen, Bildbearbeitung, Notizen oder kreative Projekte und überall dort, wo ein Tablet mehr können soll als nur reine Unterhaltung. Der Reiz des Geräts liegt vor allem darin, dass es eine Art goldene Mitte darstellt: deutlich leistungsfähiger als das Basismodell, aber noch nicht so spezialisiert und teuer wie das Pro.

Wann das iPad Pro wirklich sinnvoll wird

Das iPad Pro bleibt Apples Spitzenmodell. Es richtet sich vor allem an Menschen, die besonders anspruchsvoll mit ihrem Tablet arbeiten - etwa beim professionellen Zeichnen, bei aufwendiger Bild- und Videobearbeitung oder als Laptop-Ersatz im mobilen Büro. Entsprechend hoch liegt auch der Einstiegspreis: Das Pro beginnt derzeit bei 1.099 Euro.

Im Alltag vieler Nutzer dürfte diese Klasse allerdings mehr Wunsch als Notwendigkeit sein. Wer kein absolutes Spitzen-Display oder maximale Leistung braucht, landet häufig schon mit dem Air in einem Bereich, der mehr als ausreichend für den Alltag ist.

Die iPad-Reihe bleibt klar gestaffelt

Unterm Strich lässt sich Apples Tablet-Familie relativ einfach lesen. Das klassische iPad ist das Modell für Alltag, Familie und unkomplizierten Medienkonsum. Das iPad mini ist der Spezialist für Mobilität. Das neue iPad Air ist die Lösung für alle, die mehr wollen, aber nicht gleich ganz oben einsteigen möchten. Und das Pro bleibt die Wahl für eine kleinere Gruppe mit besonders hohen Ansprüchen.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.