Musks SpaceX macht Rekord-Börsenpläne offiziell

Die Weltraumfirma SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk macht nicht besonders viel Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen. Dennoch will sie den bisher größten Börsengang über die Bühne bringen.
dpa |
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Die hohen Kosten für die Entwicklung der Riesen-Rakete Starship tragen zu den Verlusten von SpaceX bei. (Archivbild)
Die hohen Kosten für die Entwicklung der Riesen-Rakete Starship tragen zu den Verlusten von SpaceX bei. (Archivbild) © Eric Gay/AP/dpa
Austin

Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will bei ihrem Rekord-Börsengang rund 75 Milliarden Dollar einnehmen. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar strebt das verlustreiche Unternehmen aus dem Stand eine Gesamtbewertung von nahezu 1,8 Billionen Dollar an. Die Zahlen aus dem aktualisierten Börsenprospekt entsprechen den Werten, die zuvor in Medienberichten genannt wurden. 

Tech-Milliardär und Firmenchef Musk soll mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 80 Prozent auch nach dem Börsengang die volle Kontrolle über SpaceX behalten. Basis dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten.

Beim bisher größten Börsengang nahm die saudi-arabische Ölfirma Aramco im Jahr 2019 gut 29 Milliarden Dollar ein.

Hohe Verluste bei SpaceX 

Die reinen Geschäftszahlen von SpaceX stehen in einem krassen Kontrast zu dem angestrebten Börsenwert. So gab es im vergangenen Jahr rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (gut 16 Mrd Euro). Ein Grund für das Minus sind die hohen Kosten für die Entwicklung der großen Rakete Starship.

Den Investoren wird die SpaceX-Aktie aber als große Wette auf die Innovationskraft Musks verkauft - ähnlich wie auch bei dem ebenfalls von ihm geführten Elektroautobauer Tesla. Musk spricht von Flügen zum Mars, einer Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All.

Raketen und KI

SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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