Langweilige Videokonferenzen: Das machen die Deutschen lieber

Seit Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr gehören Videokonferenzen für viele Arbeitnehmer zum Alltag. Dabei können die Online-Meetings doch so langweilig sein...
| (wue/spot)
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Video-Meetings sind seit Beginn der Corona-Pandemie noch verbreiteter als zuvor.
Video-Meetings sind seit Beginn der Corona-Pandemie noch verbreiteter als zuvor. © Nattakorn_Maneerat/Shutterstock.com

Seit Jahren sind Videokonferenzen gang und gäbe. Durch die Corona-Pandemie wurden die Online-Meetings aber auch bei vielen Arbeitnehmern, die davor überhaupt nichts damit zu tun hatten, ein Teil des Alltags. Das Problem für viele Menschen: Videokonferenzen können äußerst langweilig sein. Aber was tun, um sich die Zeit zu vertreiben oder möglichst bald aus dem Meeting zu verschwinden?

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Kinder, Internetprobleme und ein leerer Akku

Laut einer aktuellen Umfrage des Technologie-Unternehmens Cisco und des Meinungsforschungsinstituts Civey unter 1.000 Teilnehmern im Juli 2021 empfindet rund ein Drittel der Befragten mindestens 60 Prozent der Videokonferenzen als langweilig. Ebenfalls rund 60 Prozent sitzen die Meetings einfach aus, aber deutsche Arbeitnehmer können sich auch unterschiedlichste Fluchtstrategien vorstellen, um baldmöglichst eine Videokonferenz zu beenden.

Mögliche Ausreden könnten demnach sein, Verbindungsprobleme vorzutäuschen (17 Prozent), ein anderes Meeting zu erfinden (7,1 Prozent) und zu behaupten, einen leeren Akku zu haben (2,7 Prozent). Andere lassen sich etwa besonders lange Zeit dabei, ein Paket anzunehmen (1,5 Prozent), klagen über Bauch- oder Kopfschmerzen (1,2 Prozent), öffnen trotz Straßenlärms das Fenster (1,8 Prozent) und lassen die Kinder ins Zimmer hereinplatzen (1 Prozent).

Was tun gegen Langeweile?

Während die Hälfte der Befragten zwar angab, noch nie etwas anderes während eines Meetings getan zu haben, nutzt die andere Hälfte die Zeit auch ab und an für anderweitige Aktivitäten. Gegen die Langeweile helfen demnach unter anderem privates lesen (25 Prozent), kochen oder etwas essen (24 Prozent) und Online-Shopping (20 Prozent). 16 Prozent haben während eines Calls auch schon gebadet, geduscht oder die Toilette benutzt - und weitere gaben zu, auch schon ein Nickerchen gemacht (7 Prozent) oder ferngesehen zu haben (6 Prozent).

Um Videokonferenzen angenehmer zu gestalten, wünschen sich 50 Prozent der Anwenderinnen und Anwender eine Funktion zur Geräuschunterdrückung. 36 Prozent würden gerne auf eine automatische Erstellung von Meeting-Protokollen zurückgreifen, 25 Prozent möchten HD-Videoqualität und 23 Prozent erhoffen sich eine Begrenzung der Sprechzeit von Teilnehmern.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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