Kleines iPad: Stellt es Apple am 23. Oktober vor?

Kommt jetzt doch das kleiner iPad-Modell? Seit einem Jahr wird spekuliert. Von Apple gab es noch nie eine Bestätigung – doch die Gerüchte, dass es bald kommt, werden immer konkreter.
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Ein Apple iPad3 liegt am 16.03.2012 in einem Apple-Shop in der Innenstadt von München. wird bald sein kleinerer Bruder vorgestellt?
dpa Ein Apple iPad3 liegt am 16.03.2012 in einem Apple-Shop in der Innenstadt von München. wird bald sein kleinerer Bruder vorgestellt?

Ein kleineres iPad-Modell ist ein Phantom, über das schon seit mehr als einem Jahr spekuliert wird. Von Apple gab es noch nie eine Bestätigung – doch die Gerüchte, dass es bald kommt, werden immer konkreter.

 

New York – Die Hinweise auf die baldige Vorstellung eines kleineren iPad-Modells verdichten sich. Apple könnte den Tablet-Computer am 23. Oktober vorstellen, berichtete am Wochenende auch die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Zuvor hatte bereits das Blog „All Things D“ unter Berufung auf Kreise dieses Datum genannt.

Laut früheren Medienberichten soll die kleinere iPad-Version einen Bildschirm mit einer Diagonale von 7,85 Zoll (19,9 cm) bekommen. Die iPads haben seit dem Start im Frühjahr 2010 bisher unverändert einen 9,7 Zoll (24,6 cm) großen Bildschirm gehabt.

Apple führt mit dem iPad immer noch souverän den Tablet-Markt an, obwohl immer neue Konkurrenzmodelle dazukommen, Marktforscher sehen den iPad-Anteil bei rund 70 Prozent. Bisher hatte Apple das Segment kleinerer und günstigerer Tablets ganz den Rivalen überlassen. Erfolgreich ist in ihm derzeit unter anderem der weltgrößte Einzelhändler Amazon mit seinem Kindle Fire. Das Gerät mit einem 7-Zoll-Bildschirm hält nach knapp einem Jahr gut ein Fünftel des US-Marktes und kommt demnächst auch nach Deutschland. Google geht mit seinem Nexus 7 in die Offensive.

Über ein kleineres iPad auch von Apple wird schon seit mehr als einem Jahr spekuliert – doch bisher gab es vom Konzern nicht einmal die Bestätigung, dass daran überhaupt gearbeitet wird. Allerdings wurde mit internen Unterlagen aus dem kalifornischen Patentprozess gegen Samsung bekannt, dass zumindest der einflussreiche Chef des iTunes-Plattform, Eddy Cue, sich Anfang 2011 für die Entwicklung eines solchen Modells eingesetzt hatte. Auch Apple-Gründer Steve Jobs sei von der Idee interessiert gewesen, schrieb Cue damals. Öffentlich hatte Jobs die kleineren Tablets der Konkurrenz einst als „Totgeburten“ bezeichnet, weil sie nicht so handlich wie ein Smartphone, aber zugleich zu klein für ein gutes Tablet-Erlebnis seien.

In US-Medien gab es vor kurzem bereits das Gerücht, Apple werde am 10. Oktober die Einladungen zur Präsentation eines iPad mini verschicken – jedoch verstrich der Termin, ohne dass etwas passierte.

 

 

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