IFA 2026: Diese fünf Gadgets zeigen die Technik von morgen
Vom 4. bis 8. September bringt die IFA 2026 in Berlin wieder zahlreiche große und kleine Unternehmen aus der Tech-Welt zusammen. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Geräten, die ihre Nutzerinnen und Nutzer überallhin begleiten. Manche verschwinden ganz klassisch in der Hosentasche oder sitzen im Ohr, andere erinnern noch an Technik aus einem Science-Fiction-Film. Diese fünf mobilen Gadgets sind einen genaueren Blick wert.
Shokz OpenFit Pro: Offene Ohren trotz Geräuschreduzierung
Shokz hat seine OpenFit Pro bereits zu Jahresbeginn auf der CES präsentiert und zeigt sein aktuelles Flaggschiff nun auch im Umfeld der IFA. Die Open-Ear-Kopfhörer verschließen den Gehörgang nicht komplett, sodass Geräusche aus der Umgebung weiterhin wahrnehmbar bleiben. Gleichzeitig sind die OpenFit Pro die ersten Kopfhörer von Shokz mit einer speziellen Open-Ear-Geräuschreduzierung.
Für räumlichen Klang sind sie zudem für Dolby Atmos optimiert und unterstützen Head-Tracking. Ohne aktivierte Geräuschreduzierung laufen die Kopfhörer laut Hersteller bis zu zwölf Stunden pro Ladung und zusammen mit dem Ladecase bis zu 50 Stunden. Auch eine IP55-Zertifizierung und kabelloses Laden gehören zur Ausstattung.
Doogee S300 Plus Thermal: Wärmebildkamera für die Hosentasche
Doogee ist insbesondere für robuste Outdoor-Smartphones bekannt. Beim S300 Plus Thermal steckt ein ungewöhnliches Werkzeug direkt im Mobiltelefon: eine Wärmebildkamera. Der Sensor besitzt eine native Auflösung von 256 × 192 Pixeln, per KI-Verarbeitung soll eine Ausgabe von bis zu 1440 × 1080 Pixeln möglich sein.
Damit richtet sich das Smartphone vor allem an Nutzer, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten oder unterwegs sind. Laut Hersteller eignet sich die Wärmebildkamera etwa für technische Inspektionen, Such- und Rettungseinsätze oder die Orientierung in der Wildnis. Hinzu kommen eine 200-Megapixel-Hauptkamera, eine 64-Megapixel-Nachtsichtkamera und ein Terabyte Speicher. Der 11.000-mAh-Akku sowie IP68-, IP69K- und MIL-STD-810H-Zertifizierungen unterstreichen den Outdoor-Anspruch.
Plaud One: Der KI-Assistent hört mit
Auch bei Plaud dreht sich vieles um Künstliche Intelligenz. Das auf KI-gestützte Aufnahme- und Transkriptionslösungen spezialisierte Unternehmen präsentiert auf der IFA erstmals Plaud One. Das System besteht aus kabellosen Earbuds und einem Ladecase, das ebenfalls mit Mikrofonen ausgestattet ist. Gespräche aus Meetings, Telefonaten oder Online-Konferenzen können erfasst, transkribiert und zusammengefasst werden.
Der dazugehörige KI-Agent soll aus dem Gesprochenen anschließend beispielsweise Aufgaben oder Dokumente ableiten können. Ein Teil dieser weitergehenden Agentenfunktionen soll allerdings erst mit künftigen Updates verfügbar werden. Dank integrierter eSIM und 4G-Verbindung kann das Case auch ohne Smartphone in unmittelbarer Nähe online bleiben. Die Earbuds selbst lassen sich daneben ganz klassisch für Musik und Telefonate nutzen.
RayNeo iO: KI-Informationen direkt vor den Augen
Mit seinen neuen iO Smart Glasses möchte RayNeo dafür sorgen, dass das Smartphone im Alltag öfter in der Tasche bleiben kann. Die KI-Brille ähnelt äußerlich einer klassischen Brille, kann Informationen jedoch direkt ins Sichtfeld einblenden und soll so zum digitalen Begleiter werden.
Ob bei Meetings, beim Lernen, auf Reisen oder im Gespräch: Informationen sollen sich abrufen lassen, ohne dafür ständig auf ein Display schauen zu müssen. RayNeo positioniert die iO Smart Glasses damit als Alternative zum regelmäßigen Blick aufs Smartphone.
Insta360 Luna Pro: Kleine Kamera für große Videos
Auch Insta360 bringt eine noch junge Neuheit mit nach Berlin. Die Luna Pro ist eine kompakte Pocket-Kamera, bei der ein Drei-Achsen-Gimbal Verwacklungen während der Aufnahme ausgleichen soll. Herzstück ist ein 1-Zoll-Sensor in Kombination mit einem lichtstarken Leica-Objektiv mit f/1.8-Blende. Videos nimmt die Luna Pro mit bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde auf, in 4K sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde möglich.
Zur Bedienung besitzt die rund 215 Gramm leichte Kamera einen Zwei-Zoll-OLED-Touchscreen. Besonders interessant ist das Gerät damit für Reisende und Content-Creator, die unterwegs hochwertigere Videos aufnehmen möchten, ohne eine große Kameraausrüstung mitzunehmen.
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